

Die Visiere stehen. Ansonsten tut sich aber noch nichts auf den Parzellen 1842 und 1843. Dort, direkt beim Haslenkreisel, soll nämlich ein Einkaufscenter mit Coop, Tankstelle und Tiefgarage entstehen. Zudem soll das neue Gebäude auch Büroflächen beherbergen. Vor bald zwei Jahren stellten Architekt Jürg Keel, Raumplaner Manuel Rey und Gemeindepräsident Reto Altherr das Projekt vor. Welcher Supermarkt dereinst seine Produkte verkauft auf den 1100 Quadratmetern Ladenfläche, war noch unklar.
Im Januar 2025 war die Katze dann aus dem Sack. Coop verkündete in einer Medienmitteilung, dass er in den geplanten Neubau ziehen wird. Und fügte auch gleich einen Zeitplan an: Baustart 2026, Eröffnung 2028. Dass dieser Zeitplan unrealistisch ist, ist mittlerweile klar. Denn gegen das Projekt gingen mehrere Einsprachen bei der Gemeinde ein. Und diese sind noch nicht vom Tisch. Markus Brunner, Mediensprecher von Coop Ostschweiz: «Während der öffentlichen Auflage des Quartierplanes sind Einsprachen eingegangen. Ende 2025 wurden unter der Leitung der Gemeinde zusammen mit der Bauherrschaft und den einzelnen Einsprechern Einspracheverhandlungen geführt. Zurzeit läuft noch der Schriftenwechsel zwischen den Parteien.» Und solange dieser laufen, schreitet das Projekt nicht weiter voran. Das bestätigt auch Gemeindeschreiber Marcel Aeple: «Bezüglich Haslenkreisel läuft immer noch das Rechtsmittelverfahren. Konkret sind Verhandlungen geführt worden, jedoch ohne Einigung.» Die Gemeinde sei dran, fügt er an.
Aufgeben will Coop aber nicht. Markus Brunner fügt seinem Statement an: «Coop ist nach wie vor daran interessiert, in der geplanten Überbauung Haslenkreisel in Teufen eine neue Verkaufsstelle zu eröffnen.» Ein Satz, den Coop während der letzten zehn Jahre immer und immer wiederholt hat. Ob und wann die vier orangen Buchstaben in Teufen leuchten werden, bleibt aber weiterhin offen. «Um die nächsten Schritte zu planen, muss der Abschluss der Einspracheverhandlungen abgewartet werden.»