








Kurz nach halb zwei sind in der Cafeteria des Hauses Lindenhügel bereits Männerstimmen zu hören. Allerdings noch hinter verschlossener Tür. Das Heimatchörli Teufen singt gerade ein. An den Tischen sitzen einige Bewohnende und geniessen noch ihr Dessert. Heute gibt es einen Kokos-Gugelhupf. Nicole Stucki, Fachverantwortliche Aktivierung, schaut, dass alle einen Platz finden.
Pünktlich um zwei Uhr tritt das Chörli dann auf. Präsident Max Waldburger begrüsst das Publikum herzlich. Mit dem ersten Lied stellt das Heimatchörli sich nochmals musikalisch vor, anschliessend besingt es den «herrlichen Frühling». Die Klänge des rund 20 Mann grossen Chors füllen die Cafeteria und reichen bis in die oberen Stockwerke. Ab und zu erscheint ein anderes neugieriges Gesicht auf der Treppe. Kurz den Chorklängen lauschen, das Zäuerli geht durch «Mark und Bein».
Nach einer Trinkpause für die Stimmbänder geht es dann weiter mit Liedern über den Säntis und das Elternhaus. Auch den «Bajazzo» gibt das Chörli zum Besten. Als Max Waldburger bei einer kurzen Zwischenansprache sagt, dass es gleich noch weitergeht, kommt aus dem Publikum ein spontanes «Juhuui». Max Waldburger und das Chörli freuen sich sichtlich über den Zuspruch. «Beim nächsten Mal gleich mitsingen!», sagt er und lacht herzlich.
Ganz am Schluss singt das Heimatchörli dann das Landsgemeindelied. Alle sind dazu eingeladen, mitzusingen. Nach 45 Minuten verabschiedet sich der Chor. «Wir gehen jetzt noch weiter ins Gremm.» Auch dort dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner sich auf ein ergreifendes Nachmittagskonzert freuen.








