Wind in den Segeln

10.04.2023 | Timo Züst
Segellager23 (6)

Die Kinder- und Jugendarbeit Teufen und die Jugendarbeit Speicher hat sich am Osterwochenende mit 20 Jugendlichen aus Teufen und Speicher nach Holland aufgemacht. Dort verbringt die Gruppe nun sieben Tage auf einem Segelboot. Hier sehen Sie einige Foto-Impressionen der eindrücklichen Tage.

Und hier lesen Sie die Blogeinträge der Teilnehmenden:

Tag 1


Am 7. April um 21 Uhr fuhren wir mit dem Car in Teufen los. Die Nacht war sehr unruhig da die Jungs nicht immer ganz ruhig waren. Die meisten haben nicht geschlafen oder sehr wenig. Heute um ca. 09:30 am Morgen kamen wir in Haarlingen NL an. Wir luden alles an Bord und als alles am richtigen Ort war, gingen wir in kleinen Gruppen die Lebensmittel für die ganze Woche shoppen. Um 11:30 Uhr mussten wir wieder beim Schiff sein. Dann haben wir das Schiff startklar gemacht. Als wir losfuhren, haben wir Annabelles Geburtstag gefeiert. Es hat sehr viel Spass gemacht. Dann haben wir Aufgaben bekommen. Und dann ging es endlich los: Wir setzten die Segel und fuhren los. Wir fuhren ca. 5 Stunden zu der Insel Tershelling zu unserem heutigen Schlafort. Als wir ankamen, gingen wir in einer kleinen Gruppe in das Dorf. Am Abend gab es dann Raclette, das war sehr cool. Wir hoffen alle auf eine ruhige Nacht mit etwas mehr Schlaf.

Geschrieben von Livia und Annabelle

Tag 2


An diesem Morgen sind alle etwas später aufgestanden, da wir erst am frühen Nachmittag weitersegelten. Nach dem Frühstück hatten wir Freizeit, in der wir die Stadt erkundeten. Um 14 Uhr segelten wir wieder ab. Nach rund einer Stunde ankerten wir an einer seichten Stelle. Nach und nach ging das Wasser zurück. Als kein Wasser mehr da war, durften wir vom Schiff herunter. Der Kapitän gab uns einige Verhaltensregeln bekannt.

Wir durften selbständig das Watt erkunden, allerdings mussten wir in der Nähe des Schiffes bleiben. Nach einiger Zeit zogen alle die Schuhe aus, weil es lustig war im Sand zu versinken. Einige Teilnehmer wurden dabei ziemlich nass.

Wir sahen Krebse, Quallen und andere kleinere Tierchen. In der Ferne waren Roben zu sehen.

Nachdem alle an Bord gekommen waren, gab es Abendessen. Es gab Reis mit Poulet und Zucchini. Wir fanden es sehr lecker.

Danach fuhren wir nochmals einige Zeit. Wir ankerten und übernachteten auf dem offenen Meer.

Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.

Geschrieben von Lina und Viktoria

Tag 3


Heute wurden wir um sieben Uhr von Musik geweckt. Danach gab es Frühstück und wir mussten uns schnell bereit machen, um auf das Deck zu gehen. Der Wind war stark, deshalb fuhren wir ziemlich schnell. Auf dem Deck war es nicht besonders angenehm, darum waren fast alle unter Deck. Viele spielten Karten und hörten Musik. Um halb zwei legten wir auf der Insel Texel an. Danach hatten wir Freizeit, während der wir das Dorf erkunden durften. Wir mussten um 18 Uhr wieder zurück am Schiff sein. Danach begannen die einen zu kochen. Es gab Spaghetti Bolognese. Es schmeckte sehr gut. Danach hatten wir wieder Zeit für uns.

Tag 4


Heute wurden wir um 8:30 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus ins Ecomare gefahren. Das Ecomare ist ein Museum über die Tiere und Pflanzen im Wattenmeer. Auch pflegen sie dort kranke Robben, die am Strand gefunden wurden. Es gab einen riesigen Pottwal Penis. Wir sahen viele verletzte Robben oder kranke Robben, aber die meisten Robben haben keine Mutter oder keinen Vater mehr und waren ganz alleine auf dem offenen Meer, und dann fangen die Leute von der Robbenstation diese Robben ein. Zum Mittagessen trafen wir uns im Restaurant. Als wir im Kaffee hinsitzen wollten, kam eine Frau und hat gesagt, dass wir wieder weg müssen. Um 15:15 kam unser Bus und fuhr uns zurück zum Hafen. Um 19.00 Uhr gabs Znacht. Am Abend haben wir noch Spiele gespielt.

Geschrieben von Luan, Noël und Aurélio

Tag 5


Wir wurden mit pink fluffy unicorns um 7:30 geweckt. Um 9:00 sind wir dann losgesegelt. Wir mussten die Segel 3 mal herauf und hinunter ziehen wegen einer Sandbank und einer Schleuse. Als wir dann um 15:00 in Medemblick angekommen sind, mussten ein paar das Deck putzen. Als das Deck geputzt war, konnten wir uns bis 18:00 in der bis jetzt grössten Stadt an. Dort konnten wir uns frei bewegen und shoppen gehen. Aufgrund eines kleines Zwischenfalles an Bord  musste noch eine Nase geflickt werden. Zum Abendessen gab es dann wieder einmal Raclette. Dabei haben ein paar Personen den Käse zu lange im Ofen gelassen, darum waren die Käse scheiben nachher komplett schwarz gebrannt. Nach dem Abendessen gingen ein paar noch fischen.

Geschrieben von Jonas und Levin

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