

Die evangelische Kirchgemeinde feierte am vergangenen Sonntag mit viel berührender Musik den Flüchtlingssonntag. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Fremd und daheim“ und wurde von den Orpheus-Sängern aus der Ukraine mit einem Liedeinzug begonnen.
Da erst vor einer Woche sicher war, dass die Sänger das nötige Visum für die Ausreise erhalten, erklärten sich spontan vier ukrainische Jugendliche, die als Flüchtlinge hier in Teufen leben, bereit, den Gottesdienst mitzugestalten. So sangen Reuben, Alice, Elizabeth und Igor zwei sehr berührende ukrainische Lieder. Mit dem Bildungsinstitut Säntisblick (80 türkische Familien, 60 sind Flüchtlingsfamilien, die sich hier in der Schweiz integrieren möchten) pflegen Pfarrerin Verena Hubmann und Sozialdiakonin Brigitte Heule seit etwas mehr als zwei Jahren einen regelmässigen Austausch. Belgin Afsarouglu teilte uns ihre Gedanken zum Thema Heimat mit.
«Ich bin ein Mensch der Erde, die Erde ist meine Heimat» hat viele tief berührt. Nach dem Gottesdienst waren alle herzlich eingeladen, im Kirchgemeindehaus oder auch im Freien türkische Spezialitäten zu geniessen.
