Dass das Wetter zum Unsicherheitsfaktor werden würde, zeichnete sich bereits im Voraus ab. Nach mehreren warmen Tagen waren die Prognosen durchzogen. Und tatsächlich: Fast punktgenau zum Start um 17 Uhr setzte etwas Regen ein. Doch was sich am Himmel zeigte, blieb ein Wettertief – kein Stimmungstief.
«Lueg: Da han i gmacht», war an diesem Abend immer wieder zu hören. Stolz führten die Kinder ihre Eltern, Grosseltern und Verwandten durch das Schulhaus und über das Areal. Überall gab es etwas zu entdecken: Kunstwerke, Klänge, Tanz- und Bandaufführungen, einen Escape Room oder frisch zubereitete Crêpes.































Rund 200 Kinder hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrpersonen auf diesen Abend vorbereitet. Entstanden sind Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Tanz und «LandART» über Musik bis hin zu Graffiti und einer Klangchügelibahn. In jedem Raum wurde sichtbar, wie intensiv während der Sonderwoche gearbeitet, geprobt und gestaltet worden war.
Mitten im Geschehen stand der Güggel von Max Oertli. Die markante Stahlskulptur, die seit Jahren das Schulareal prägt, stand dieses Jahr im Zentrum der Projektwoche und bildete das verbindende Element der Nacht der Künste und des Quartierfests des Einwohnervereins Niederteufen Lustmühle. Mit einer Lichterkette und kleinen Kunstwerken wurde der Güggel an diesem Abend besonders in Szene gesetzt.
Quartierfest
Auch das anschliessende Quartierfest hatte mit einigen Regenschauern zu kämpfen. Nasse Tische und Bänke hielten die Besucherinnen und Besucher jedoch nicht davon ab, noch eine Weile zusammenzusitzen. Würste vom Grill, Risotto und ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgten für das kulinarische Angebot. Kinder spielten, Erwachsene tauschten sich aus, und trotz des wechselhaften Wetters blieb die Stimmung bis zum Schluss entspannt.












