Felix Eberhard, Hegeobmann, PJV AR











Heckenpflege im Jonenbüel
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 14 Mitglieder des Patentjägervereins Appenzell Ausserrhoden auf dem Landwirtschaftsbetrieb von Samuel Eugster in Teufen, um eine bestehende Grenzhecke im Jonenbüel aufzuwerten. Zusätzlich wurde eine im vergangenen Jahr im Buchschoren gepflanzte Hecke erweitert.
Unterstützung und fachliche Leitung
Die Abteilung für Natur und Wildtiere Appenzell Ausserrhoden unterstützt Grundeigentümer bei der Planung und Umsetzung solcher naturfördernden Projekte. Die fachliche Leitung der Aktion übernahm Fabia Knechtle Glogger, Umweltingenieurin und Ökologin aus Herisau. Sie arbeitete tatkräftig mit und vermittelte den Jägern wichtiges Wissen darüber, wie heimische, niedrigwachsende Sträucher zu einer strukturreichen Hecke heranwachsen können.
Auswahl und Pflanzung heimischer Gehölze
Besonderes Augenmerk wurde auf die Auswahl verschiedener einheimischer Sträucher gelegt. Während der Pflanzaktion wurden unter anderem Hartriegel, Pfaffenhut, Geissblatt, Schwarzdorn, Kreuzdorn sowie beide Schneeball-Arten (wollig und gemein) gepflanzt. Ergänzt wurde die Hecke durch diverse Rosenarten, die gemeine Felsenbirne und weitere regionale Pflanzen. Diese Vielfalt schafft einen strukturreichen und ökologisch wertvollen Lebensraum.
Hecken aus einheimischen Pflanzen haben einen besonders hohen ökologischen Wert und fördern die Biodiversität in der Region.
Gemeinschaft und Verpflegung
Im Verlauf des Vormittags stärkten sich die Jäger mit einem Znüni. Das gemeinsame Mittagessen fand entlang der sonnengewärmten Fassade des Bauernhauses statt, geschützt vor der kalten Bise.
Fortsetzung der Arbeit und Abschluss
Nach dem Mittagessen wurden mit grossem Engagement weitere Pflanzlöcher gegraben, Wurzeln angeschnitten und die letzten Sträucher eingesetzt. Fabia Knechtle Glogger würdigte am Ende die sorgfältige und engagierte Arbeit der Jäger, während Samuel Eugster seinen Jagdkameraden für die tatkräftige Unterstützung dankte.