






Es war ein Abend der leisen Töne. Angereist mit drei Gitarren sang und spielte der Bündner Künstler Altes und Neueres aus seinem grossen Repertoire. Das Baradies bot mit seinem intimen Rahmen und den konzentriert Zuhörenden die ideale Bühne für die feinsinnigen Texte und die virtuose Begleitung auf den akustischen Instrumenten. Für einige der Zuhörer war es pure Nostalgie. Für sie war Walter Lietha in der Jugend ein Idol gewesen, sie besassen seine LP’s und können die Texte zum Teil immer noch Wort für Wort auswendig. Aber auch die anderen kamen auf ihre Kosten. Liethas Geschichten faszinieren. Ob es um Beziehungen, die Natur oder den Kanton Graubünden ging, man liess sich gerne mitnehmen in die Welt des Liedermachers, der unsere Zeit nach wie vor mit scharfem Blick und kritischem Geist kommentiert.
