Bettina Inauen
Wer könnte helfen? Natürlich Peter, der Mesmer! Doch, oh Schreck: Auch sein Kirchenschlüssel war seit Montag verschwunden. Zufall? Wohl kaum! Gleichzeitig mit der Makrosia war auch der Schlüssel weg. Höchst verdächtig!
Zum Glück wusste Peter von einem Zweitschlüssel, der in einer verschlossenen Kiste liegen sollte. Professor Bienlein kannte die Kiste, doch diese war mit unzähligen Schlössern gesichert. Kapitän Haddock versuchte es mit Muskelkraft – ohne Erfolg.
Also musste das grosse Schlüsselgame her! Beim Hula-Hoop, Struppi-Zeichnen, Hampelmännern, Pingpongball-Transport, Rhythmusklatschen, ABCDRS3 und «Berühr nicht den Draht» verdienten wir Dietriche und Schlüssellizenzen. Schloss für Schloss wurde geknackt. Doch ausgerechnet der letzte Schlüssel fehlte! Da erinnerte sich Professor Bienlein an seinen Glücksbringer. Und siehe da: Es war der gesuchte Schlüssel!
Sofort ging es zur Kirche. Nach einer kurzen Trockenübung gelang es uns gemeinsam mit Kapitän Haddock und den Schul(t)zes, die Makrosia sicher zu befreien. Im grossen Lagerrat war schnell klar: Die gefährliche Maschine muss verschwinden. Professor Bienlein griff zum Beil und machte der Makrosia endgültig den Garaus. Und auch die Diebe waren inzwischen gefasst!
Zeit für ein Fest: Bei Salat und Hotdogs stärkten wir uns, sangen ein letztes Mal gemeinsam und probten für unseren grossen Auftritt. Danach wurde in den Gruppen gelacht, gebastelt und auf eine abenteuerliche Woche zurückgeblickt. Dann kamen die Daheimgebliebenen – unser grosser Auftritt war gekommen!
Wir wurden zu Reportern, sammelten Indizien, knackten Schlösser, lösten Rätsel und befreiten die Makrosia. Der Fall ist gelöst. Die Diebe sind gefasst. Die Makrosia ist zerstört.
Ende gut, alles gut!
Ein letztes Adieu und eine letzte gemeinsame Stärkung zum Abschluss einer unvergesslichen Lagerwoche.













Tag 3
Am dritten Lagertag trafen wir uns wieder im Schloss Mühlenhof. Maja hatte in der Nacht Angst bekommen, die wichtigen Hinweise zur Makrosia zu vergessen. Deshalb schrieb sie alles auf, versiegelte das Couvert und legte es bereit. Doch am Morgen war das Siegel gebrochen und die Notiz verschwunden. Und auch von Schul(t)zes fehlte jede Spur. Maja erinnerte sich schliesslich an ein Wort: «Meistersrüte». Also machten wir uns mit dem Zug auf den Weg. Dort fanden wir zwei aufgemalte Schnäuze und wussten sofort: Schul(t)zes waren hier!
Mit einem Spurenblatt von Tim und Gabi das wir immer wieder auf dem Weg ausfüllten, machten wir uns auf die Suche nach weiteren Hinweisen. Über Kuhweiden, durch Drehkreuze und den Wald mit Kügelibahn folgten wir den Hinweisen. Immer wieder fanden wir Suguspapierli und Nachrichten, welche klar auf Schul(t)zes hinwiesen. Schliesslich erreichten wir das Gipfelkreuz und entdeckten die Ruine Clanx.
Bei der Ruine fanden wir tatsächlich zwei Gestalten. Wir schlichen uns an und konnten sie umzingeln. Und es waren in der Tat Schul(t)zes. Sie haben uns unwissentlich in die Irre geführt, denn die Makrosia war nicht dort. Nach einer wohlverdienten Pause mit teils Wurst vom Feuer der Schul(t)zes, Schlangenbrot und vielen weiteren Leckereien, die sich in den Rucksäcken verbargen, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Unterwegs lösten wir unsere letzten Fragen auf unserem Spurenblatt. Der letzte Halt führte uns auf den Spielplatz, dort wurde der beste Ermittler des Spurenblattes geehrt. Und plötzlich erinnerte sich Professor Bienlein an einen wichtigen Hinweis: Maja hätte im Schlaf immer wieder von der Kirche in Teufen gesprochen. Tim winkte ab und auch Kapitän Haddock war entnervt. Doch wir lenkten ein und es ging mit dem Zug wieder zurück nach Teufen.
Und tatsächlich: Die Makrosia war in Sichtweite! Doch die Diebe hatten sie beim Kirchturm aus dem Fenster gehängt und alle Türen waren verschlossen. Kapitän Haddock wusste, dass der Mesmer einen Schlüssel hat – nur war dieser leider nicht auffindbar.
Also müssen wir bis morgen warten. Die Jagd nach der Makrosia geht weiter!
Fortsetzung folgt …















Tag 2
Bettina Inauen
Auch heute Morgen trafen wir uns wieder im Schloss Mühlenhof. Dort erwartete uns bereits Gabi, Tims Reporterkollegin, mit dem neuesten Mühlenhofer Extrablatt. Die Schlagzeile hatte es in sich: Die Makrosia-Diebe haben herausgefunden, dass die Makrosia nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen makrotisieren kann!
Die Schul(t)zes waren ausser sich und Professor Bienlein am Boden zerstört. Wir brauchen Informationen! Also rüsteten Tim und Gabi uns als Reporter aus und schickten uns auf die Suche nach wichtigen Indizien. An verschiedenen Posten sammelten wir Hinweise von Passanten und trugen jedes noch so kleine Beweisstück zusammen. Schliesslich könnte jedes Detail für die Ermittlungen der Schul(t)zes entscheidend sein.
Nach einem feinen Zmittag wartete am Nachmittag bereits der nächste Schock: Bienleins Assistentin Maja wurde entführt! Zum Glück hatte sie auf der Lösegeldforderung eine geheime Nachricht hinterlassen können. Gemeinsam mit Tim und Professor Bienlein machten wir uns auf die Spurensuche.
Im Koordinaten-Suche-Geländegame mussten wir unter anderem Schatzkarten zeichnen, Fuss- und Fingerabdrücke suchen, Tierstimmen erraten, gegenseitig Kunststücke beibringen und eine Fotochallenge meistern. Mit jeder gelösten Aufgabe kamen wir den geheimen Koordinaten näher. Und tatsächlich: Sie führten uns direkt zu Maja! Beim Schiessplatz fanden wir sie gefesselt, aber zum Glück unversehrt.
Maja erzählte uns, dass die Entführer ihre Hilfe brauchten, um einen Fehler an der Makrosia zu beheben. Sie hatte ausserdem weitere wichtige Hinweise für uns. Leider war sie von den Strapazen zu erschöpft und vertröstete uns auf morgen. So ging auch unser zweiter Lagertag viel zu schnell vorbei. Wir sind gespannt, was Maja uns morgen zu erzählen hat und wohin uns die nächsten Hinweise führen werden!












Tag 1
Bettina Inauen
Heute Morgen trafen wir uns zum ersten Mal in unserem Schloss Mühlenhof, dem sagenumwobenen Herrenhof von Kapitän Haddock, wo momentan auch Tim zu wohnen pflegt. Nach dem Ankommen und Einteilen in die Gruppen lockte besonders Professor Bienleins geheimnisvolles Labor. Dort gab es viel Spannendes zu entdecken. Doch über seine neueste Erfindung wollte der Professor noch nichts verraten.
Mit einem Foto-OL suchten wir Buchstaben und Bauteile für seine Erfindung: die Makrosia. Plötzlich kam Maja, seine Praktikantin, mit einer Cremeschnitte um die Ecke und wir dachten sofort: «Wir wollen auch!» Nach einem feinen Zmittag mit Salat und Riz Casimir war es dann so weit: Die Makrosia funktionierte tatsächlich und bescherte uns allen eine Riesen-Cremeschnitte zum Dessert!
Doch nach dem Mittag der Schreck: Die Makrosia war verschwunden! Schul(t)zes übernahmen die Ermittlungen und sorgten dabei eher für Chaos als für Ordnung. Also halfen wir, die Spuren im Labor zu sichern.
Am Nachmittag wurde experimentiert, gerätselt und gestaunt. Der Höhepunkt: Elefantenzahnpasta! In verschiedenen Workshops entstanden ausserdem Badekugeln, Glitzergläser, Schlüsselanhänger aus Schrumpffolie, Taschenlampen-Szenen und Oktopusse in der Wasserflasche.
Nun ist das Labor aufgeräumt und der Tatort gesichert. Doch wo ist die Makrosia? Der erste spannende Lagertag geht zu Ende. Morgen beginnen die richtigen Ermittlungen. Wir sind gespannt, welche Spuren uns erwarten!











