
Zur Person: Thomas Krüger ist 1972 in Österreich geboren. 2009 ist er aus beruflichen Gründen in die Schweiz gezogen. Und geblieben. Der gelernte Müller arbeitet für die Firma Bühler AG in Uzwil als Verfahrens-Technologe. Er ist Mitglied beim Samariterverein Teufen und spielt gerne Golf.
Thomas, die Frage, die allen auf der Zunge brennt, gleich zu Anfang: Warum meldet man sich für so eine Show an?
Ich bin ein kleiner Nerd und interessiere mich sehr für die Abläufe einer solchen Produktion. Natürlich sah ich es aber auch als Chance, einen Menschen kennenzulernen, der zuvor von jemandem als «perfect match» für mich ausgesucht wurde.
Und auch gleich die zweite: Bist du denn jetzt noch Single?
Dazu darf ich vor der Ausstrahlung noch nichts sagen. Wie unser Date ausgegangen ist, bleibt bis dahin ein Geheimnis.
Was hast du bei dieser Show gesucht bzw. zu finden gehofft?
Ich habe es als eine Gelegenheit gesehen, jemanden kennenzulernen.
Warst du eigentlich in die «Auswahl» deines Dates involviert oder gar nicht?
Ich war überhaupt nicht involviert, es war wirklich ein komplettes «Blind Date».
Was ging dir durch den Kopf, als du dein Date zum ersten Mal gesehen hast?
Mein erster Gedanke war: eine interessante Frau. Und nach dem ersten Wortwechsel an der Bar: das wird ein spannendes Date.
Wo hast du bisher nach einer solchen «Verbindung» bzw. einer Partnerschaft gesucht? Warum hat es wohl da nie geklappt?
Auf den üblichen Wegen: Online, Weggehen … Warum es bisher nie funktioniert hat, weiss ich auch nicht. Es braucht ja immer zwei dazu.
Was an den Aufnahmen bzw. der Show-Teilnahme hat dich am meisten überrascht?
Mich hat am meisten überrascht, wie professionell alles abgelaufen ist. Und die Atmosphäre im Restaurant war sehr gut, man konnte sich ganz auf das Date konzentrieren.
War es genauso, wie du es dir vorgestellt hast?
Im Grossen und Ganzen ja. Ich habe es bis jetzt nicht bereut, mitgemacht zu haben. Meine grösste Sorge war, dass es ein sehr stilles Date wird und wir keine Gesprächsthemen haben. Zum Glück war das dann aber überhaupt nicht der Fall.
Ich stelle mir ein «Kennenlernen» vor der Kamera eher anstrengend vor… Wie hast du das erlebt?
Die Kameras waren kein Problem, die sind fast unsichtbar. Am Anfang hatte ich noch im Kopf, dass ein „paar“ Leute zuhören, aber das ist dann auch bald vergangen. Für mich ist die Zeit beim Essen und Kennenlernen wie im Flug vergangen. Die Interviews vor und nach dem Dreh sind sehr professionell begleitet.
Mir läuft schon ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich meine Stimme irgendwo «aufgenommen» höre. Wie ist das, wenn man sich am Bildschirm sieht?
Da geht es dir so wie mir, ich sehe und höre mich nicht gerne auf Aufnahmen. Aber ich bin gespannt, wie das Date und die Aussagen zusammengeschnitten wurden. Die Neugier überwiegt.
Die Folge mit dir wird am 24. Januar ausgestrahlt. Hast du Bekannte und Familie «vorgewarnt»? Was für Reaktionen erwartest du?
Vorgewarnt ist niemand. Das Gute: Wenn die Ausstrahlung ist, werde ich nicht in Teufen sein, sondern noch im Ausland. Wenn ich zurück bin, werde ich ja sehen, ob es Reaktion gibt. Ich erwarte nichts, aber das Interview für die «Tüüfner Poscht» hat mich schon sehr überrascht.
Hast du zum Abschluss vielleicht noch einen Tipp für andere «Singles auf der Suche»?
Ich bin wahrscheinlich nicht der Richtige für so eine Frage, ich war immer mal wieder über lange Zeit Single. Am ehesten würde ich raten, einfach sich selbst zu sein und auch mal «mutige» Entscheidungen zu treffen. Was hat man schon zu verlieren?