Dreimal Gold

17.06.2024 | Hans Koller

An diesem Wochenende war Zürich Austragungsort der Regionalmeisterschaften in den Einzeldisziplinen für den Nachwuchs der Leichtathletik. Über sich hinaus wuchsen die weiblichen Teilnehmerinnen Ambra Coriciulo, Timea Rankl, Rina Zuberbühler und Mara Schwitter.

Ambra Corciulo steigert sich aktuell von Wettkampf zu Wettkampf. Am letzten Wochenende überzeugte die U16-Athletin mit Meistertiteln im Weitsprung und Kugelstossen in Schaan and den Ostschweizer Meisterschaften, dazu Platz 2 im Sprint. Ihre Kugelweite von 12.12m in Schaan bedeuten aktuell Platz 2 in der nationalen Bestenliste.

In Zürich steigerte sich Corciulo weiter. Über 80m lief sie in 10.20 sec über 80m eine ausgezeichnete neue Bestzeit, was aktuell in starker Konkurrenz national Rang 5 ergibt. Dazu steigerte sie sich auch im Speer enorm. Sie gewann mit einer Weite von 41.06m, damit reiht sie sich national auf Rang 4 ein. Danut gehört sie für die Schweizermeisterschaften im Herbst zu den Favoritinnen.

In der Kategorie U 16 machte auch Nola Zuberbühler auf sich aufmerksam. Sie erreichte im Weitsprung die Finaldurchgänge und belegte mit 5.00m Rang 7. Im Hochsprung reichten 1.40m zu Platz 16.

Timea Rankl hat sich in diesem Jahr enorm gesteigert, die Nomination für das Kader der 4 mal 100m Nationalstaffel in der Kategorie U 20 ist die logische Folge für die U 18 Athletin. In Zürich überzeugte sie mit 11.92sec über 100 und gewann überlegen, damit unterbot sie die EM-Limite erneut deutlich. In grossartige neue persönliche Bestleistung riefe die Athletin aus Speicher über 200m ab. Sie gewann den Final klar in 24.94 sec und unterbot die Limite für die Europameisterschaften um 24 Hundertstellsekunden.

Für einen hochstehenden Final und Doppelsieg für Teufen war Mara Schwitter besorgt. Auch sie unterbot in Zürich eine weitere Limite für die Europameisterschaften vom Juli in der Slowakei. Hinter Rankl lief sie in 25.17sec zur Silbermedaille und blieb ebenfalls unter der geforderten Limite über 200m.

In der Kategorie U 18 wurde Rina Zuberbühler ihrer Favoritenrolle im Dreisprung gerecht. Als beste angetreten gewann sie in 10.68m überlegen. im Speerwurf schaffte Rina Zuberbühler mit neuer persönlicher Bestweite von 36.09m den Final in Zürich problemlos und belegte den 5. Schlussrang, dabei verpasste sie die Limite für die SM nur knapp. Im Weitsprung verpasste sie den Final auf Platz 11 und über 100m Hürden lief sie wohl mit neuer Bestleistung von 16.50sec ins Ziel, was aber nicht für den Finaldurchgang reichte.

In den männlichen Kategorien absolvierte Nino Camiu mit 5 Disziplinen ein eigentliches Mehrkämpferprogramm. Sein absolutes Highlight war er 400m Hürdenlauf, nachdem er kürzlich in Frauenfeld in 58.23 gewann, steigerte er sich an diesem Wochenende enorm auf 56.75 sec, und damit ist er nur noch 0.55sec über der U 18 Limite für die Europameisterschaften im Juli. In 3 Wochen wird er in Bulle nochmals starten, mit dem Ziel an der EM dabei sein zu können. Erfolgreich gestaltete er auch den Test über 400m. In neuer Bestzeit von 52.66sec lief er auf Rang 6. Im Kugelstossen erreicht der Gaiser mit 10.43m den Finaldurchgang und beendete den Wettkampf auf Platz 8. Im Stabhochsprung verhalfen 3.00m zu Platz 4, im Diskuswurf und im Hochsprung belegte er je Platz 9.

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