
Hinweis: Mehr über das Angebot des Wochenmarkts lesen Sie hier.
«Nein, nicht weiterzumachen stand nicht zur Debatte», sagt Paul Manser. Die Kirchenuhr hat noch nicht zur vollen Stunde geschlagen – er und Frau Stefanie haben ihren Markstand aber bereits eingerichtet. So bleibt noch eine halbe Stunde Zeit für einen Kaffee und ein Gipfeli. Offen ist der Markt jeweils von 8:30 bis 12 Uhr. «Aber genug Stände zu organisieren, ist nicht ganz einfach. Wir sind halt ein kleiner Markt und in der Region gibt es auch andere Absatzmärkte.» Entsprechend glücklich ist er darüber, dass heuer mit ihnen wieder sechs Marktfahrende dabei sind. Auch wenn nicht alle jeden Freitag hier sein können. «Heute starten wir eher sanft. Aber es ist ja auch Auffahrt, da ist sowieso schwierig abzuschätzen, wie viel los sein wird.»
Es ist generell eher trocken. Das Wasser können die Böden sehr gut gebrauchen.
Die Gemüse-Auslage sieht auf jeden Fall ansprechend aus. Obwohl es laut Paul Manser ein eher schwieriges Frühjahr war. «Und das obwohl wir ja eigentlich gutes Wetter hatten.» Einige Phänomene habe er heuer sogar zum ersten Mal beobachtet. Zum Beispiel, dass sich die Kohlrabi beim Ernten gleich reihenweise spalten. «Woran das liegt, weiss ich nicht. Sie sind sonst tipptopp. Sie standen einfach irgendwie unter Spannung.» Sowieso ist das Frühjahr eine intensive Zeit für Gemüsebäuerinnen und -bauern. Ist es zu kühl, müssen die Felder sofort mit Vlies abgedeckt werden, wird es wärmer, muss es rasch wieder weg. Während der letzten Tage war letzteres aber eher selten der Fall. «Ohne Abdeckung wäre es gestern Nacht schon wieder kritisch geworden.» Aber, sagt Paul Maner schulterzuckend, das gehöre halt dazu, wenn man hier Gemüse anbauen wolle. Immerhin: Über den andauernden Regen freut er sich. «Es ist generell eher trocken. Das Wasser können die Böden sehr gut gebrauchen.»
Hinweis: Ab heute ist jeden Freitagmorgen (8:30 bis 12 Uhr) Wochenmarkt auf dem Dorfplatz. Die Saison dauert bis am 20. November.