Chläuse mit QR-Code

28.12.2023 | Timo Züst
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Seit dem 21. Dezember stehen sie in den Teufner Restaurants und Schaufenster: Acht Miniatur-Schuppel. Erstellt wurden sie von der Klasse 6ab des Schulhauses Landhaus. Seit dem Ende der Herbstferien haben die Lernenden an dem Projekt gearbeitet – und dabei ging es auch um die digitale Sphäre.

«Silvesterchläuse als Thema hat sich sehr gut geeignet. Einerseits sind einige unserer Lernenden Teil eines Bubenschuppels. Andererseits liessen sich damit die verschiedenen Disziplinen verbinden.» Mit diesen Disziplinen meint Philipp Renn die verschiedenen Schulfächer: Werken und textiles und technisches Gestalten sowie ICT bzw. Informatik und Deutsch. Er ist einer der vier Klassenlehrpersonen, die die 40 Lernenden der Klasse 6ab betreuen. Zusammen mit Barbara Frischmann, Monica Steiner und Kerstin Ghosh hat er das Projekt Mini-Silvesterchläuse nach den Herbstferien in Angriff genommen. «Das Verteilen am 21. Dezember war natürlich ein Höhepunkt – für die Kinder und für uns.»

Bis am 17. Januar

Während der vergangenen zwei Monate Projektarbeit waren die Lernenden nicht nur mit dem Basteln der Chläuse beschäftigt. Es ging auch ums Brauchtum. Und ums Programmieren. «Wir haben gemeinsam ein Online-Buch erstellt. Es ist für alle zugänglich und kann über den QR-Code bei den ausgestellten Chläusen aufgerufen werden», erklärt Philipp Renn. Inhalt dieses Buches ist eine ausführliche Projekt-Dokumentation. Dazu gehört auch ein Ausflug zum «Schellenkeller» bzw. zu Andreas Keller in Winden (TG). Er ist einer der wenigen Schellenmiede in der Ostschweiz. «Das war ein sehr spannender Nachmittag.» Auch der Ursprung des Silvesterchlausens war Thema: Bei einem Vortrag von Johannes Schläpfer. Der Teufner hat gerade ein Buch über die Geschichte des Chlausens verfasst und wird das Werk am 17. Januar in der Bibliothek vorstellen. Bis dahin bleiben die Mini-Chläuse auch in den Schaufenstern und Restaurants stehen. «Für die Lesung werden sie dann alle in der Bibliothek versammelt. Das gibt ein richtig schönes Bild.»

Acht Schuppel

Drei schöne, drei schö-wüeschte und zwei wüeschte Schuppel: Diese acht Schuppel können seit dem 21. Dezember in Teufen entdeckt werden. Sie stehen in der Bibliothek, im «Koller» (Dorf), in der Drogerie Michel, im «Brillehus», bei Helbling Reisen sowie in der «Ilge», dem «Anker» und der «Waldegg». Mehr verrät Philipp Renn aber nicht: «Welcher Schuppel wo steht, muss man schon selber herausfinden.»

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