Die Hausherren starteten furios in die Partie und setzten die Gäste in den ersten zehn Minuten früh unter Druck. Teufen erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, verpasste es jedoch, früh in Führung zu gehen. Danach fand auch Appenzell besser ins Spiel und die Partie entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe.
Beide Mannschaften kamen zu Chancen, wobei sich auch beide Torhüter mehrfach auszeichnen konnten. Mit zunehmender Dauer wurde das Spiel ausgeglichener, weshalb es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel kam Teufen erneut besser aus der Garderobe und versuchte direkt Druck aufzubauen. Dies wurde in der 48. Minute belohnt. Germann zog aus rund 14 Metern ab und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Teufen spielte nun deutlich ruhiger und kombinierte sich vermehrt flach durch die Reihen, anstatt wie in der ersten Halbzeit mit langen Bällen zu agieren. Dadurch gewannen die Hausherren zunehmend die Kontrolle über das Spiel und kamen zu gefährlicheren Offensivaktionen.
In der 67. Minute folgte dann das verdiente 2:0. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld lief Sonderegger alleine auf Appenzell-Torhüter Albrecht zu und verwertete im zweiten Versuch zur Zwei-Tore-Führung.
In der Folge wurde Appenzell offensiver und versuchte nochmals zurück ins Spiel zu finden. Vor allem mit Weitschüssen sorgten die Gäste für Gefahr. Teufen konzentrierte sich nun vermehrt auf Konter und hatte mehrere Möglichkeiten, die Partie mit dem 3:0 frühzeitig zu entscheiden, spielte die Angriffe jedoch nicht sauber zu Ende.
So kam Appenzell in der 81. Minute nochmals zurück ins Spiel. Müller verkürzte mit einem Distanzschuss auf 2:1 und sorgte damit für eine spannende Schlussphase. Die Gäste drückten in den letzten Minuten nochmals auf den Ausgleich, doch Teufen verteidigte leidenschaftlich und brachte den verdienten Derby-Sieg über die Zeit.
Weiter geht es für die 1. Mannschaft am Mittwoch um 20:00 Uhr auswärts in Widnau.
Aufstellung FC Teufen
T. Fässler; M. Höhener, D’Aloia, Huber, C. Fässler; Andraska, Germann, T. Sonderegger (74. Schubiger); Kunz (69. Lehmann), J. Höhener (88. Ruibal), Walser (46. Kern)






