Zwei Tote nach Gewaltdelikt

16.04.2026 | Polizei

Am Donnerstagvormittag, 16. April, ist es in Urnäsch in einer Wohnung zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen, in welchem mehrere Personen beteiligt sind. Zwei Personen sind am Ereignisort verstorben, zwei weitere Personen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Das schreibt die Kantonspolizei in einer aktuellen Medienmitteilung.

Um 08.08 Uhr ist bei der Kantonalten Notrufzentrale in Herisau die Meldung eingegangen, wonach in einer Privatwohnung Personen verletzt seien. Unverzüglich wurden der Rettungsdienst und mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgeboten. Zwei Personen sind trotz medizinscher Erstversorgung durch die Einsatzkräfte am Ereignisort verstorben. Zwei weitere Personen wurden mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Darunter befindet sich die für das Delikt mutmasslich, verantwortliche Täterschaft. Die genauen Abklärungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft sind am Laufen. kpar

Update von der Kantonspolizei

Am Donnerstagvormittag, 16. April, ist es in Urnäsch in einer Privatwohnung zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Zwei Personen sind am Ereignisort verstorben, zwei weitere Personen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert. Unter den Verletzten befindet sich der mutmassliche, 23-jährige Täter.

In einer Privatwohnung im Sölzer ist es am Donnerstag zu einem Tötungsdelikt mit einem Messer gekommen. Die 48-jährige Bewohnerin, russischer Staatsangehörigkeit, und eine weitere Frau, deren Identität noch nicht bekannt ist, welche sich aber gemäss aktuellen Erkenntnissen in der Wohnung zu Besuch aufgehalten hatte, erlitten tödliche Stich- und Schnittverletzungen. Die 7-jährige Tochter der Wohnungsmieterin, mit Schweizer Staatsbürgerschaft, wurde mit unbestimmten Verletzungen in Spital überführt. Der mutmassliche Täter, ein 23-jähriger, türkischer Staatsangehöriger, welcher in der Region wohnhaft ist, wurde ebenfalls mit Schnittverletzungen ins Spital eingeliefert. In welcher Beziehung der Mann zu den Opfern stand, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, eine Patrouille der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden und der Rettungsdienst mit medizinischem Fachpersonal und Notarzt. Die Ermittlungen der genauen Tatumstände sind unter der Leitung der Staatsanwaltschaft aufgenommen worden und werden zusätzlich durch Mitarbeitende des Instituts für Rechtsmedizin des Kantonspitals St. Gallen unterstützt. kpar

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