
Rosmarie Nüesch ist die Ausserrhoder Kulturpreisträgerin des Jahres 2013. Dies gab Regierungsrat Jürg Wernli anlässlich des Kulturtreffs bekannt, wie die Appenzeller Zeitung berichtet.
Rosmarie Nüesch sei eine Persönlichkeit, die mit ihrer Arbeit in der Kulturvermittlung und -pflege grosse Verdienste habe, so Regierungsrat Jürg Wernli über «Madame Grubenmann.» So wird Rosemarie Nüesch seit Jahren liebevoll genannt, sie, die über mehr als ein halbes Jahrhundert Informationen, Dokumente und Pläne der Baumeisterfamilie Grubenmann gesammelt hat. Sie erhielt 2009 auch als erste Teufnerin den «Tüüfner Bär», die Auszeichnung der Gemeinde Teufen für besondere Verdienste.
Aus der Warte der Regierung, so der Vorsteher des Ausserrhoder Departements für Inneres und Kultur, sei der Zeitpunkt 2013 ideal; Anfang Juni dieses Jahres wurde in Teufen das umgebaute Zeughaus seiner neuen Bestimmung als Kulturort zugeführt. Die von Rosmarie Nüesch initiierte und aufgebaute Grubenmannsammlung war bisher im Dorfzentrum domiziliert. Er gehe davon aus, dass der Umzug letzten Sommer für Rosmarie Nüesch einen besonderen Schritt bedeutete, habe sie doch eigentlich ihr Lebenswerk übergeben, sagte Jürg Wernli gemäss Bericht in der Appenzeller Zeitung.
Wir gratulieren Rosmarie Nüesch herzlich zu dieser Auszeichnung. Wann der Preis überreicht wird, ist noch nicht bekannt.
Der Kulturanlass bietet seit sieben Jahren eine Plattform für Austausch und Begegnung. Rund 180 Kulturschaffende, -vermittlerinnen und -förderer nahmen dieses Jahr teil. Red.
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Ein Leuchtturm in der Kulturlandschaft
Grubenmann und Kultur sind im Zeughaus angekommen. weiterlesen…
Erika Preisig-Studach | 9. 06. 2012 |
