Reservoirs, Sporthalle, Lindensaal

19.01.2026 | Gemeinde

Publitaxi Teufen: Vergabe für die Jahre 2026 – 2030

Der Gemeinderat Teufen hat den Betrieb des Publitaxis für die Jahre 2026 bis 2030 wiederum an die Sprenger AG, St. Gallen, vergeben. Der Entscheid erfolgte nach einer öffentlichen Ausschreibung gemäss kantonalem Beschaffungsrecht.

Im offenen Verfahren gingen insgesamt zwei Offerten ein. Die Bewertung anhand der festgelegten Zuschlagskriterien ergab für die Sprenger AG das wirtschaftlich günstigste Angebot. Die Sprenger AG überzeugte zudem mit moderneren, ökologischeren Fahrzeugen sowie einer elektronischen Lösung für die lückenlose Fahrtenkontrolle und Abrechnung.

Neubau des Reservoirs Frölichsegg: Volksabstimmung

Der Gemeinderat hat das Projekt für den Ersatzbau des Reservoirs Frölichsegg genehmigt. Das bestehende Reservoir aus dem Jahr 1978 ist zwar baulich noch in gutem Zustand, kann jedoch aus verschiedenen betrieblichen und technischen Gründen nicht erhalten werden. Insbesondere erfüllt es die heutigen Anforderungen an Löschreserve, Betriebseinrichtungen, Hygiene und Arbeitssicherheit nicht mehr, sodass ein Weiterbetrieb oder eine wirtschaftlich sinnvolle Anpassung nicht möglich ist. Aus diesen Gründen muss das bestehende Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden. Die vorhandene Brauch- und Löschreserve ist bereits heute knapp bemessen. Gleichzeitig sieht die Generelle Wasserversorgungsplanung (GWP 2024 – 2040) eine Erweiterung der Versorgungszone Frölichsegg vor, um die Wasserdruckverhältnisse in höher gelegenen Quartieren (Schützenberg, Gremmstrasse, Blattenstrasse, Bündtstrasse, Schlipfweg) zu verbessern.

Das Bauprojekt umfasst den Neubau eines unterirdischen Reservoirs mit zwei Wasserkammern à 200 Kubikmetern auf dem gleichen Standort, den Ersatz der Hauptleitung Frölichsegg – Feld, die Erstellung von Strom- und Signalkabelanschlüssen sowie die Einrichtung von Abwasserleitungen für Schmutz- und Meteorwasser. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Wasserversorgung der Zone 4 durch das bestehende Reservoir gesichert. Nach Fertigstellung der ersten Kammer wird das alte Reservoir abgebrochen, bevor die zweite Kammer erstellt wird.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund CHF 1,38 Mio. (nach Abzug von Beiträgen der Assekuranz). Da es sich um eine neue, einmalige Ausgabe über CHF 500’000 handelt, erfolgt die Finanzierung über ein obligatorisches Referendum. Die entsprechende Urnenabstimmung ist für den 14. Juni 2026 vorgesehen.

Mit dem Neubau wird die Versorgungssicherheit verbessert, der Brandschutz optimiert, die Betriebsführung erleichtert und die Anlage entspricht den heutigen technischen, hygienischen und gesetzlichen Anforderungen. Damit wird die Wasserversorgung langfristig zuverlässig und sicher für alle Haushalte und Betriebe in der Versorgungszone 4 gewährleistet.

Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage im Lindensaal

Der Gemeinderat hat einem Kredit von CHF 450’000.– für die Instandsetzung der Heizungs- und Lüftungsanlage des Lindensaals zugestimmt. Die bestehenden Anlagen stammen aus dem Jahr 1987 und haben ihren Lebenszyklus überschritten. Dies führt zu steigenden Unterhaltskosten sowie zu Komforteinbussen, insbesondere durch Überhitzung bei grösseren Veranstaltungen.

Vorgesehen ist der Ersatz der bestehenden Heizung durch eine effiziente Pelletsheizung. Gleichzeitig wird die veraltete Lüftungsanlage erneuert und mit einer Kühlfunktion ergänzt, um die Aufwärmung des Raums bei Grossanlässen zu verlangsamen.

Mit der beschlossenen Massnahme wird der Lindensaal technisch auf den aktuellen Stand gebracht und der Komfort für Nutzerinnen und Nutzer nachhaltig verbessert.

Sanierung der Sporthalle Landhaus und Tiefgarage

Die 1992 erbaute Sporthalle Landhaus wird in den kommenden Jahren umfassend instandgesetzt. Nachdem in den letzten Jahren bereits wichtige Investitionen wie die Erneuerung der Heizung, des Sportbodens, der Beleuchtung sowie die Installation einer Photovoltaikanlage umgesetzt wurden, besteht insbesondere bei den stark beanspruchten Garderoben, Verkehrsflächen und der Tiefgarage weiterer Sanierungsbedarf.

Ziel der Arbeiten ist es, die sogenannten Katakomben funktional und baulich instand zu setzen sowie optisch deutlich aufzuwerten. Die Grundsubstanz des Gebäudes ist gut, weshalb eine Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll und nachhaltig ist. Die Garderoben und Nebenräume werden intensiv genutzt – auch durch die Aussenanlagen – was den Ver-schleiss zusätzlich erhöht.

Die Sanierung umfasst unter anderem die Erneuerung von Beleuchtung und Haustechnik, den Ersatz von Sanitärarmaturen, Türen und Bodenbelägen, neue Oberflächen in den Nasszellen sowie einen vollständigen Neuanstrich. Auch die Tiefgarage wird erneuert, unter anderem mit Belagsreparaturen, der Erneuerung elektrischer Installationen und einer optischen Aufwertung.

Die Arbeiten erfolgen etappenweise während der Sommerferien, weshalb die Sporthalle in diesen Zeiträumen jeweils geschlossen bleibt. Insgesamt sind vier Etappen über die nächsten vier Jahre geplant, mit einem Gesamtbudget von CHF 1.77 Mio.

Der Gemeinderat hat dem Antrag zugestimmt und den Kredit von CHF 450’000.– für die erste Etappe im Jahr 2026 (Sanierung der Garderoben, Teil 1) freigegeben. Die Investition wurde als gebundene Ausgabe eingestuft und dient der Werterhaltung der bestehenden Infrastruktur. Seite 3

Ersatzneubau Reservoir Häuslersegg: Bauabrechnung

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Ersatzneubau des Reservoirs Häuslersegg genehmigt. Das Projekt wurde im November 2022 mit einem Kredit von rund CHF 1,16 Mio. bewilligt und zwischen Mai 2023 und Oktober 2024 realisiert. Seit dem 29. Mai 2024 ist das neue Reservoir erfolgreich in Betrieb.

Die Bauabrechnung schliesst deutlich unter dem bewilligten Kredit ab. Die effektiven Gesamtkosten belaufen sich auf rund CHF 0,83 Mio. und liegen damit um rund CHF 0,33 Mio. unter dem ursprünglichen Kostenrahmen. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem günstige Unternehmerpreise, eine sorgfältige Projektierung, geringere Honorarkosten sowie ein überdurchschnittlich hoher Beitrag der Assekuranz.

Mit dem Ersatzneubau konnte die Versorgungssicherheit der Wasserversorgung nachhaltig verbessert werden.

Bauabrechnung Neubau Abwasserpumpwerk Sammelbüel 2

Der Gemeinderat bewilligte am 27. September 2022 einen Kredit von CHF 1.1 Mio. für den Neubau des Abwasserpumpwerks Sammelbüel 2. Das Projekt umfasste neben dem Neubau verschiedene Leitungsumlegungen und -sanierungen für Meteor- und Schmutzwasser im Zusammenhang mit der angrenzenden Überbauung. Zusätzlich wurden Provisorien erstellt, um während der Bauzeit eine jederzeit funktionierende Entwässerung sicherzustellen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Pumpwerks konnte das Pumpwerk Goldibrugg ausser Betrieb genommen werden.

Die Bauabrechnung schliesst mit Gesamtkosten von rund CHF 1.16 Mio. ab. Gegenüber dem genehmigten Kredit resultieren damit Mehrkosten von rund CHF 60’000, was einer Abweichung von rund 5 Prozent entspricht.

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Neubau des Abwasserpumpwerks Sammelbüel 2 in der vorliegenden Form genehmigt.

Heizzentrale Lindenhügel: Bauabrechnung genehmigt

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für die Heizzentrale Lindenhügel genehmigt. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und liegt unter dem bewilligten Kredit.

Ausgehend vom Energiekonzept 2018 wurde ab 2020 schrittweise der Wärmeverbund Landhaus ausgebaut. Neben dem Ersatz der Schnitzelheizung in der Sporthalle Landhaus und der Erweiterung des Fernwärmenetzes bis zum Altersheim Lindenhügel wurden auch bestehende Leitungen erneuert. Die bisherige Wärmezentrale Lindenhügel wurde zu einer zweiten vollwertigen Zentrale umfunktioniert.

Im Projektverlauf entschied sich die Baukommission, anstelle eines ölbetriebenen Spitzenkessels zwei grosse Wärmepumpen zu installieren. Damit konnte der Anteil fossiler Energie-träger weiter reduziert und die Eigenstromproduktion aus der Photovoltaikanlage optimal genutzt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund CHF 499’500 und liegen damit CHF 57’500 unter dem genehmigten Kredit.

Der Gemeinderat hat ausserdem …

… die Berichterstattung 2025 zum Sozialhilfefonds in zustimmendem Sinne zur Kenntnis genommen;

… der Verlängerung der bestehenden Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Teufen und der Appenzellerland Sport AG bis 2027 zugestimmt;

… die Bauabrechnung für die abwassertechnische Sanierung der Kurvenstrasse genehmigt. Die Gesamtkosten betragen rund CHF 359’600 und liegen damit rund CHF 30’400 unter dem bewilligten Kredit.

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