


Teufen. «Sönd willkomm!», war auf der Leinwand zu lesen. Und Simon Ehammer war mit weit ausgebreiteten Armen zu sehen. Der in Gais wohnhafte Zehnkämpfer gehörte einst selber der Sportschule an und wird nun seit mehreren Jahren am Sportleistungszentrum von Appenzellerland Sport betreut. Mit seinem Bild begann kürzlich der Begrüssungs- und Verabschiedungsanlass der Sportschule im Foyer der Sporthalle Landhaus in Teufen.
«Das Team begleitet euch»
«Wir dürfen nicht nur gefühlt jedes Jahr mehr neue Sportschülerinnen und Sportschüler begrüssen, es sind effektiv wieder mehr», sagte Timo Koller, der Leiter der Sportschule und Geschäftsführer von Appenzellerland Sport. Nach 88 Jugendlichen im Schuljahr 2025/26 werden nach den Sommerferien voraussichtlich 96 der Sportschule angehören – eine Rekordzahl. Nicht weniger als 32 junge Sportlerinnen und Sportler wollen diesen Weg neu einschlagen. Patrick Kessler, der Präsident der Organisation, sprach davon, dass der gewählte Weg intensiv sei – im Sport und in der Schule. «Er braucht Disziplin und Durchhaltewillen.» Er forderte die Jugendlichen auf, neugierig zu sein und sich auf dem Sportplatz wie in der Schule vorbildlich zu benehmen. «Das Team von Appenzellerland Sport glaubt an euch und begleitet euch, auch wenn es einmal nicht so gut läuft.»
Fürs Leben gelernt
Von «einem lachenden und einem weinenden Auge» sprachen die Mitarbeitenden der Sportschule, als sie die austretenden Jugendlichen verabschiedeten. «Es sind Freundschaften entstanden», sagte etwa Elias Valaulta, der für die Herisauer Sportschülerinnen und Sportschüler verantwortlich ist. Man habe zusammen gelacht, gefeiert, gelitten, fürs Leben gelernt, meinte Patrick Kessler. «Nicht alle können und wollen den Weg Richtung Spitzensport einschlagen. Aber aus euch sind gewachsene Persönlichkeiten geworden», fügte er an. Einige der austretenden Sportschülerinnen und Sportschüler werden weiter in der Organisation von Appenzellerland Sport Trainingseinheiten absolvieren. «Wir haben immer offene Türen und finden Lösungen», erklärte René Wyler, der Leiter des Sportleistungszentrums. pd