











Erster Schultag. Es ist ein heisser Montag, die Schweiz steckt mitten in einer Hitzewelle. Wie immer nach den Ferien dauert es eine Weile, bis sich eine gewisse Routine einstellt. Schliesslich sind auch neue Lernende und Lehrkräfte im Gebäude. In welches Zimmer müssen wir schon wieder? Wo sind die Toiletten? Wo parkiere ich mein E-Bike? An diesem verhängnisvollen Morgen beschliesst jemand, sein E-Bike ausnahmsweise im Flur des Erdgeschosses zu laden. Es wäre sonst auf dem Heimweg knapp geworden mit den Stromreserven. Es passiert, was bei Akkus grundsätzlich immer passieren kann: Er fängt Feuer. Solche Akku-Brände sind sehr heiss und produzieren viel (toxischen) Rauch. Die Feuerwehr wird zum Glück rasch alarmiert. Aber: Es sind noch Lernende und Lehrkräfte im Haus.
Das war das Szenario von diesem Montagabend. Verfasst hat es Übungsleiter Johannes Schefer aus Gais – im Einsatz stehen heute die «Teufner» Züge 1 und 2. Wie üblich «beüben» die Feuerwehleute aus Bühler/Gais diejenigen aus Teufen und umgekehrt. Im Zentrum dieser Übung steht das derzeit leerstehende Schulhaus Dorf. Seit diesem Montag befindet sich die Primarschule im frisch renovierten «Alten Hörli» – Fotos vom Schulstart finden Sie hier.
















«Das Ziel ist die möglichst rasche Evakuierung aller Personen. Und natürlich die gleichzeitige Brandbekämpfung», erklärt Kommandant Dominik Krummenacher. Da sich die 20 Figuranten – sie sind Mitglieder des TV Bühler – hauptsächlich im ersten und zweiten Stock befinden, kommen dafür sowohl Autodrehleiter als auch klassische Leitern zum Einsatz. «Wie er die Rettung genau angeht, muss natürlich der Einsatzleiter entscheiden. Dieser doppelte Ansatz war aber sicher sinnvoll. Denn auch bei der Rettung über herkömmliche Leitern können die Figuranten gut gesichert werden», sagt Übungsleiter Johannes Schefer. Den heutigen Einsatz geleitet hatte Johannes Studach, einer der beiden Teufner Zugführer. Und er war erfolgreich: Das Fazit nach der Übung fällt durchaus positiv aus. «Natürlich gibt es immer Dinge, die wir noch besser machen könnten. Aber die Rettung war schnell und umfassend und Einsatzleute und Material haben sehr gut mitgemacht.»
















