














































Alexandra Grüter-Axthammer
Das Fernwehfestival mit dem anschliessenden Quartierfest auf dem Schulareal Niederteufen vom Donnerstag, 30. Juni, entwickelte sich zum wunderbaren Sommerfest. Vom Sportplatz bis zum Kindergarten gab es an verschiedenen Ständen Besonderheiten der jeweiligen Länder zu sehen, zu riechen und zu probieren.
Kinder und das Publikum flanierten von Stand zu Stand und zwischen den verschiedenen Attraktionen. Die Akrobatik und Zaubernummern vom Circus-Festival in Monte Carlo brachte spannende Momente und viel Unterhaltung. Stolz trugen die Kinder die gelernten Kunststücke vor. In Norwegen gab es Schlangenbrot vom offenen Feuer.
Auf dem Pausenplatz tanzte eine Gruppe Mädchen zu Salsa-Klängen und versprühten kubanische Lebensfreude. Im Teegarten von Japan lud der schön dekorierte Platz hinter dem Kindergarten zum Verweilen ein und selbstverständlich gab es Tee und Glücks-Kekse von Schülerinnen und Schülern in den selbstgenähten Kimonos. Beim Büchsen-, Pfeil- und Bogenschiessen und Geschicklichkeitsspielen wurde in Griechenland der Olympiasieg vergeben. Zwar waren die Teilnehmenden alle bemüht gute Resultate zu erzielen, allerdings schienen sie mehr Spass als Ehrgeiz mitzubringen und es wurde viel gelacht.
Afrikanisches Gebäck und Spezialitäten aus Sri Lanka waren beliebt und wurden probiert. Paris war eingebettet in bunte, künstlerische Porträts und verschiedene Modelle des Eiffelturms, dazu gab es frische Crêpes. Beat-Box und Streetdance fanden den Weg von New York nach Niederteufen und ausser den 194 Ländern gibt es auch noch das Weltall. Die ausserirdischen Planetenausstellung wurde von den ukrainischen Schülerinnen und Schüler präsentiert. Hie und da wurde Englisch gesprochen, singhalesische Klänge und andere fremdländische Sprachen und Düfte trugen zum Ambiente des Fernwehfestivals bei.
Alle Requisiten, Porträts, Spiele und Gebäcke wurden in der Sonderwoche von den Kindern gemeinsam mit den Lehrpersonen ausgedacht, erstellt, genäht, gebacken und vorbereitet. Auch der «Hollywood-Film», der in der Aula vorgeführt wurde, entstand in der Sonderwoche.
Lehrpersonen standen ebenfalls in landestypischen Kleidern an den Ständen und Spielorten, unterstützten die Kinder und nutzten die Zeit, um mit Eltern und Verwandten ins Gespräch zu kommen.
Spannend war es bereits vor dem Fernwehfestival, als sich Mitte Nachmittag eine Gewitterzelle über Niederteufen entlud. Doch danach blieb es trocken und warm und auch das anschliessende Quartierfest vom Einwohnerverein Niederteufen-Lustmühle wurde rege genutzt um zu schwatzen und fein zu essen. Alle Tische waren besetzt und Jugendliche servierten den Gästen Getränke und Kuchen.