"Zu Unrecht in Zellpräparate-Affäre hineingezogen"

27.03.2015 | TPoscht online
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Chefarzt Thomas Rau nahm in der Rundschau persönlich Stellung. Foto SRF

In den letzten Tagen erschienen in verschiedenen Medien Berichte, wonach Swissmedic und das BAG eine Untersuchung gegen die Paracelsus Klinik wegen unerlaubten Therapieanwendungen eingeleitet haben. Nun nimmt die Klinik in einem Communiqué Stellung.

Ausgelöst wurden die Berichte durch einen Beitrag in der Rundschau vom Mittwoch, 25. März über den Kampf des Bundes gegen umstrittene Zelltherapien. Die Sendung zeigte in einer nachgestellten Szene, wie Polizisten am 14. September 2014 in der Lustmühle aufgekreuzt waren und die Klinik nach verbotenen Zellpräparaten durchsucht hatten. Der Chefarzt der Paracelsus Klinik Lustmühle, Dr. Thomas Rau bestätigte im Fernsehbeitrag, dass eine Hausdurchsuchung und Befragung stattgefunden habe, distanzierte sich jedoch ausdrücklich von den angewandten Methoden und erklärte, dass bei der Durchsuchung keines der gesuchten Präparate gefunden wurde.

Ehemaliger Investor nicht mehr beteiligt

Unter dem Titel „Paracelsus Klinik ungerechtfertigt in Zellpräparate-Affäre hineingezogen“ nimmt nun CEO Wolfgang Haas Stellung und wird deutlich: „Unglücklicherweise sind wir mit diesen Anschuldigungen konfrontiert, da ein ehemaliger Investor von uns in einer anderen Unternehmung in diesem Bereich tätig ist. Solche Produkte wurden bei uns jedoch nie angewendet und der besagte Investor ist nicht mehr beteiligt an der Paracelsus Klinik.“

Die Hausdurchsuchung stand laut SRF im Zusammenhang mit Mike Chan. Der Malaysier war vor Jahren VR-Präsident der Paracelsus Klinik und betreibt ein Unternehmen in Genf, das sich auf Zellpräparate spezialisiert. Thomas Rau distanzierte sich im Fernsehbeitrag von Chan; dessen Präparate seien in der Paracelsus Klinik nie eingesetzt worden.

CEO Wolfgang Haas unterstreicht, dass sich die Klinik strikte an alle Vorgaben der Gesundheitsrichtlinien sowohl auf kantonaler als auch auf Bundesebene hält. „Wir wenden keine Therapien an, die unzulässig sind. Insbesondere werden ausschliesslich Zellextrakte verwendet, die absolut sicher sind. Diese sind nicht mit der Frischzellen-Therapie vergleichbar und haben keine entsprechenden Risiken. Unsere Therapie-Anwendung für klinische Zwecke wird von den kantonalen Gesundheitsbehörden seit Jahren als sicher eingestuft.“

„Fragwürdige Therapien“

Wolfgang Haas sieht auch Positives an der Untersuchung. „Die Frischzellentherapie ist nicht umsonst sehr umstritten. Es gibt unseriöse Kliniken, welche falsche Versprechung machen und fragwürdige Therapien anwenden. Wir bei der Paracelsus Klinik hingegen halten uns stets an die gesetzlichen Vorgaben und distanzieren uns klar von solchen verantwortungslosen Praktiken.“
So sieht er der Untersuchung denn auch gelassen entgegen. „Wir kooperieren zu 100% mit den Regulierungsbehörden und haben nichts zu verbergen.“
pd./Red.

Hier geht’s direkt zum Beitrag in der Rundschau vom 25. März 2015 SRF-Player

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