Vieles neu macht der Mai

04.05.2022 | TPoscht online
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hinten von links nach rechts: Monika Hauri, Bettina Bauer-Eichhübl, Marion Frey, Hansruedi Waldburger vorne von links nach rechts: Erika Bänziger-Nagel, Hermann Strübi, Marion Schmidgall-Mäder, Hans Heierli

Martin Bollhalder

Am vergangenen Sonntag fand in der Grubenmannkirche die Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirchgemeinde Teufen statt. In der Geschäftsprüfungskommission gab es Neuwahlen und auch in der Kirchenvorsteherschaft KIVO und bei den Abgeordneten in die Synode gab es Veränderungen.

Musikalischer und gedanklicher Frühling

Ein Sinnesschmaus der besonderen Art erwartete die Besucherinnen und Besucher des anKlang-Gottesdienstes, welcher der Kirchgemeindeversammlung vorausging, war dieser doch dem Thema «sehnen und singen» gewidmet. Die Pfarrerinnen Verena Hubmann und Dorothee Dettmers Frey gingen in ihrer Predigt dem neuen Leben und dem Neuanfang in Liedtexten auf den Grund. Begleitet von Milena Mateva (Klavier), Emanuel Andriescu (Klarinette) und Samuel Forster (Vibraphon) besang die Sopranistin Hiroko Haag in atemberaubender Weise den Frühling in Liedern der deutschen Romantik von Schubert und Mendelssohn sowie in einem Lied aus ihrer japanischen Heimat.

Beispiellose Solidarität

Das Thema «Heimat» liess im Anschluss dann auch die Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft, Marion Schmidgall-Mäder, in ihrer Ansprache zur Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung anklingen. So blickte sie zurück auf die zwei vergangenen Monate, während denen so viele Menschen aus der Ukraine Abschied nehmen mussten von Vertrautem, von ihren Liebsten, von ihrer Heimat. Zwei Monate, in denen sehr viele Teufnerinnen und Teufner ausserordentlich viel Engagement und Hilfsbereitschaft gezeigt haben und dank dem beherzten Anpacken aller Beteiligten innerhalb von wenigen Tagen ein unglaublich solidarisches und ökumenisches Gemeinschaftswerk aufgebaut werden konnte. Es brauche Mut und Vertrauen, fremde Menschen im eigenen Heim aufzunehmen. Und der beispiellose Unterstützungswille halte weiterhin an, hätten sich doch sämtliche Gastgeberfamilien bereiterklärt, die von ihnen aufgenommenen Flüchtlinge weiterhin auf unbestimmte Zeit zu beherbergen.

Erfreuliche Jahresrechnung

Nicole Köppel, verantwortlich für das Ressort Finanzen in der Kirchenvorsteherschaft, präsentierte im Anschluss die Jahresrechnung 2021, die mit einem erfreulichen Ertragsüberschuss von rund 140’000 Franken aufwarten konnte. Zu diesem guten Ergebnis trugen unter anderem wegfallende Aufwände für budgetierte Videoaufnahmen bei, die aufgrund der im letzten Jahr installierten Video-Streaminganlage nicht mehr notwendig waren. Auf Antrag von Hans Heierli, Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK), genehmigte die versammelte Kirchgemeinde die Jahresrechnung einstimmig.

Rücktritte und Wahlen

Bereits letzten Herbst hatte der GPK-Präsident Hans Heierli nach über 20 Jahre im Amt seinen Rücktritt auf das Frühjahr 2022 angekündigt. Mit ihm entschieden sich auch die beiden anderen langjährigen GPK-Mitglieder Hermann Strübi und Catrina Hackenberg, gemeinsam aus der GPK auszutreten. Neu wurden Marion Frey und Hansruedi Waldburger einstimmig in die GKP gewählt. Als drittes Mitglied der GPK wählte die Kirchgemeindeversammlung bereits im Herbst 2021 Hans-Dietrich Reckhaus.

Ebenfalls war in der Kirchenvorsteherschaft das Ressort „Seniorenarbeit“ neu zu besetzen, da Erika Bänziger-Nagel nach 10jähriger Amtszeit per Mai 2022 ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte. An ihre Stelle wurde neu Bettina Bauer-Eichhübl einstimmig gewählt.

Für alle anderen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft und das Präsidentschaftsamt stand die Wiederwahl an, welche die Kirchgemeindeversammlung einstimmig bestätigte. Es sind dies: Marion Schmidgall-Mäder (Präsidentin), Marianne Neff-Gugger (Ressort: Kirche der Welt), Nicole Köppel (Ressort: Finanzen), Maja Staub (Ressort: Kinder/Jugend), Gerhard Hackenberg (Ressort: Bau), Martin Bollhalder (Ressort: Kommunikation).

Weiter stand die Neuwahl einer Vertretung in der Synode an, da Hansueli Sutter seinen Rücktritt als Synodale bekanntgegeben hatte. An seiner Stelle wurde neu Monika Hauri einstimmig in die Synode gewählt. Die drei anderen Synodale, Verena Hubmann, Yvonne Angehrn und Marion Schmidgall-Mäder, wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Arbeit sämtlicher abtretenden und die Wahl der gewählten Amtsträgerinnen und Amtsträger wurden von der KIVO-Präsidentin mit Worten, Blumen und Portwein, von der versammelten Kirchgemeinde mit grossem Applaus verdankt.

 

 

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