Trauercafé in Herisau steht auch TeufnerInnen offen

22.03.2018 | Mägi Walti
DSCN3475_jpg Forum Palliative Care
Der Vorstand des FPCT: Der Präsident Marc Tischhauser (stehend), (v.L.) Elvira Tischhauser Vizepräsidentin, Catherine de Clercq, Alfons Angehrn, Astrid Graf, Pfarrerin Verena Hubmann, nicht auf dem Bild Kassier Peter Elliker.

Bildbericht: Mägi Walti

Am 21. März fand die Hauptversammlung des Forums Palliative Care im  evangelischen Kirchgemeindehaus Hörli statt. Im Anschluss wurde das Trauercafé Hinterland vorgestellt.

Zum ersten Mal führte Marc Tischhauser als neuer Präsident durch die Versammlung. Beim Kassabericht konnte der Kassier Peter Elliker einen Überschuss von Fr. 12’364.30 und einen Kassastand von Fr. 86’296.- melden. Diese guten Zahlen sind vor allem den Grosssponsoren zu verdanken, die sich im vergangenen Jahr sehr freigebig  zeigten. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert.

Marc Tischhauser erwähnte in seinem Jahresbericht vor allem den „Care und Share“-Anlass, der ein voller Erfolg war. Alle Beteiligten brachten etwas mit, so kamen die  verschiedensten Leckereien zusammen und es wurde ein sehr erfolgreicher Abend. 2017 fand in Teufen ausserdem ein Workshop mit Hausärzten und Pflegenden zum Thema „Palliative Care im Beruf“ statt.

Gemeinderat Roger Stutz bedankte sich auch im Namen der Gemeinde für den wertvollen Einsatz aller Beteiligten, vor allem auch der Personen, welche Sterbende bis zum Schluss begleiten.

Katharina Linsi von „palliative ostschweiz“.

Katharine Linsi vom Netzwerk „palliative ostschweiz“ informierte über die vorhandenen Palliativdienste im Vorder-, Mittel- und Hinterland und betonte, wie wichtig eine gute Vernetzung aller beteiligten Dienste sei. Sie sagte aber auch, dass der Austausch in der Region sehr gut funktioniere.

Die Musikgruppe „Les Mixörs“.

Zwischen Hauptversammlung und Rahmenprogramm trat die Gruppe „Les Mixörs“auf. Die ansprechenden Lieder in angenehmer Lautstärke verdankten die Anwesenden mit grossem Applaus.

Silvia Hablützel stellte das Trauercafé Hinterland vor.

Begegnungsort Trauercafé Hinterland

Im zweiten Teil des Abends erzählte Silvia Hablützel über ihre Arbeit im Trauercafé in der alten Stuhlfabrik in Herisau. Zu Beginn waren sieben Frauen dabei, wobei Annelies Stadelmann die eigentliche Initiantin war.

„Truren“ kommt aus dem Altdeutschen und bedeutet „den Kopf sinken lassen“. Das Trauercafé möchte seinen Gästen Begleitung , Halt, Sicherheit und Zuversicht geben, damit sie besser mit einem Verlust, einer Trennung oder Enttäuschung umgehen können. Ein neutraler Raum ist sehr wichtig und hilft den Betroffenen, sich zu öffnen. Der Hintergrund bei jeder Trauer ist immer wieder anders und individuell. Die Frauen im Trauercafé möchten einfach Dasein, Zuhören und Anteil nehmen und so versuchen, Unterstützung zu geben.

Das Trauercafé hält auch Kontakt zum Forum Palliative Care in Teufen. Von hier nach Herisau wird ein Fahrdienst angeboten, bis jetzt wurde er allerdings noch nicht genutzt.

 

 

 

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