Stadt St. Gallen plant Lichtsignal in der Liebegg

24.12.2014 | Erich Gmünder
DSC08476 Strassenlampen  Dämmerung
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Der Verkehr aus dem Appenzellerland soll im Jonenwatt mit einer Lichtsignalanlage dosiert werden. Archivfoto: EG

Der Verkehr aus Ausserrhoden soll nur noch dosiert in die Stadt gelangen: Wie das St. Galler Tagblatt in der Stadtausgabe vom 24. Dezember 2014 berichtet, plant die Stadt St. Gallen, in der Liebegg ein Lichtsignal aufzustellen, um die Stausituation auf der Teufener Strasse zu verbessern.

Die Informationen stammen aus der Antwort auf einen Vorstoss aus dem St. Galler Stadtparlament, wo eine solche Massnahme gefordert worden war. Für den Stadtrat ist danach Handlungsbedarf für die Teufener Strasse ausgewiesen. Zu Spitzenzeiten stünden hier Verkehrsteilnehmende oft im Stau. Da vom Riethüsli bis zur Oberstrasse keine separaten Busspuren zur Verfügung stünden, werde dadurch auch der öffentliche Verkehr behindert. Erfahrungen mit einem Lichtsignal bei der Einmündung der Felsenstrasse in die Teufener Strasse seien positiv.

Übergangslösung bis zur Erstellung des Autobahnzubringers

Die Probleme auf der Achse Riethüsli, St. Leonhard und Autobahnanschluss Kreuzbleiche seien der Stadt bewusst. Kurz- und mittelfristig sollen auf der Teufener Strasse daher Fahrbahnhaltestellen für den Bus, eine Neugestaltung des Strassenraums im Riethüsli und das Verkehrsmanagement mit Lichtsignal in der Liebegg die Situation entschärfen. Langfristig soll dies durch das Projekt Teilspange mit einem Strassentunnel zwischen Güterbahnhof und Lustmühle geschehen. Bei dessen Präsentation hatte die zuständige Stadträtin Patrizia Adam bereits angekündigt, dass nicht so lange zugewartet werden könne.

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Die Idee des Lichtsignals in der Liebegg ist gemäss Tagblatt „simpel“: Dadurch soll der Stau auf der Teufener Strasse von Teufen her in Fahrtrichtung Stadtzentrum an die Stadtgrenze, konkret auf das Strassenstück im unbewohnten Jonenwatt, verschoben werden. Dadurch liesse sich der Motofahrzeugverkehr auf der Teufener Strasse zwischen Riethüsli und Innenstadt verflüssigen. Wichtiger Nutzniesser wäre der öffentliche Verkehr. Für die Lichtsignalanlage rechnet der Stadtrat mit Kosten zwischen 300’00 und 500’000 Franken. Realisiert werden soll das Lichtsignal bis 2018.

Walter Grob: Gemeinde- und Kantonsvertreter sind informiert

 Laut Gemeindepräsident Walter Grob wurden die Kantonsvertreter (Frau Landammann Marianne Koller und Regierungsrat Jakob Brunnschweiler) sowie Vertreter der Nachbargemeinden vor einiger Zeit über die Verkehrsproblematik in der Stadt St. Gallen sowie Lösungsansätze informiert. Walter Grob: „Unter anderem war auch die Situation auf der Teufener Strasse und damit verbunden eine Dosierungsanlage als Lösungsansatz traktandiert. Die AR-Vertreter/in haben die Ausführungen zur Situation sowie den Lösungsansatz zur Kenntnis genommen und darauf hingewiesen, dass es auch im Interesse der Stadt sein muss, dass der Verkehr „flüssig“ durch die Stadt gelangt.“

Die Ausserrhoder Delegation habe sich, so Walter Grob weiter, für die Achse Liebegg-Autobahnanschluss stark gemacht. Die Zusammenarbeit Stadt – Kanton AR – Gemeinde Teufen sei in Aussicht gestellt worden; bis heute hätten diesbezüglich – so aus Sicht der Gemeinde Teufen – keine Kontakte oder Gespräche stattgefunden. TP/EG

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