Nächste Steuersenkung

21.10.2022 | TPoscht online
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Der Gemeinderat schlägt die zweite Steuersenkung in Folge vor. Foto: Archiv Der Voranschlag für das Jahr 2023 sieht eine Reduktion des Steuerfusses um 0,1 Einheiten und einen geringen Ertragsüberschuss von 18’100 Franken vor. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 20’567’600 Franken und sind damit noch leicht höher als im bereits investitionsreichen Vorjahr. Das schreibt die Gemeindekanzlei in einer Medienmitteilung – unten im Original:

Info-Anlass am 9. November

Der Gemeinderat wird den Voranschlag 2023 anlässlich der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 9. November 2022, 19.30 Uhr im Lindensaal, detailliert erläutern. Gemeinderat und Verwaltung danken Ihnen bereits heute für Ihr Interesse.
Der Voranschlag der Erfolgsrechnung weist für das Jahr 2023 einen geringen Ertragsüberschuss von CHF 0.02 Mio. aus unter Berücksichtigung eines um 0.1 Einheiten reduzierten Steuerfusses auf 2.6 Einheiten für natürliche Personen. Auf operativer Stufe resultiert ein Verlust von CHF 2.54 Mio. Reduktion des Steuerfusses Der Voranschlag 2023 sieht eine Reduktion des Steuerfusses um 0.1 Einheiten vor. Der Gemeinderat erachtet eine Steuerreduktion im gleichen Umfang wie im Vorjahr aus drei Gründen als angebracht. Erstens konnte im Jahr 2021 eine Vorfinanzierung über CHF 8 Mio. zugunsten des neuen Sekundarschulhauses gebildet werden und damit die Eigenkapitalsituation nochmals massgeblich verbessert werden. Zweitens zeichnet sich für das Jahr 2022 ein deutlich über den Erwartungen liegendes Resultat ab. Und drittens geht die kantonale Steuerverwaltung in ihren aktuellen Steuerprognosen nicht von wesentlichen Rückgängen im kommenden Jahr aus. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Steuerfussreduktion sieht der Voranschlag 2023 gegenüber demjenigen im Jahr 2022 einen Anstieg der allgemeinen Steuereinnahmen (ohne Sondersteuern) um 14.1% auf CHF 32.025 Mio. vor. Das ist CHF 1.25 Mio. weniger als die effektiven Eingänge im Jahr 2021 (-3.8%). Aufgrund der mittelfristigen Finanzplanung geht der Gemeinderat zum heutigen Zeitpunkt klar davon aus, dass damit in den nächsten Jahren keine weiteren Steuerreduktionen angezeigt sein werden.   Höherer Personalaufwand Der Personalaufwand ist mit CHF 25.37 Mio. um CHF 1.3 Mio. höher als im Voranschlag 2022 (+5.4%). Für das Personal in der Verwaltung und in den Heimen ist ein Teuerungsausgleich von 1.5% sowie einen Betrag von 1.3% für individuelle Lohnanpassungen vorgesehen. Aufgrund der höheren Schülerzahlen ist mit einem wesentlichen Anstieg der Personalkosten bei der Bildung zu rechnen (neue Schulklassen). In der Verwaltung und in den Heimen wird von einem nahezu gleichbleibenden Stellenetat ausgegangen. Da die Bibliothek neu in der Gemeinde integriert ist, erscheinen die diesbezüglichen Kosten erstmalig grösstenteils als Personalkosten. Deutlich höherer Sach- und übriger Betriebsaufwand Der Sach- und übriger Betriebsaufwand fällt mit CHF 16.31 Mio. rund CHF 3.15 Mio. höher aus als im Voranschlag 2022. In dieser Position ist ein Drittel der Kosten für den Projektierungskredit zur Planung des Bahntunnels (CHF 1.49 Mio.) enthalten. Im Weiteren ist der höhere Betriebsaufwand vor allem auf eine deutliche Steigerung des baulichen Unterhalts (CHF 0.97 Mio.) zurückzuführen. Hierzu gehören insbesondere Ausgaben für die Erneuerung von Sportanlagen, für die Sanierung von Kinderspielplätzen, für die Sanierung von Abwasserleitungen und zur Verbesserung der Biodiversität. Mit einem deutlichen Kostenanstieg wird sodann bei den Energiekosten gerechnet. Mit einer Steigerung im Vergleich zum Voranschlag 2022 wird auch beim Transferaufwand gerechnet (CHF 0.75 Mio.). Hierfür ist vor allem ein Anstieg der Pflegefinanzierungskosten (CHF 0.39 Mio.) und der Kosten für wirtschaftliche Sozialhilfe inkl. Asylwesen (CHF 0.48 Mio.) verantwortlich. Höhere Abschreibungen  Infolge der zunehmenden Investitionstätigkeit werden die Abschreibungen in den nächsten Jahren zunehmen. Für das Jahr 2023 ist im Voranschlag ein Betrag von CHF 1.56 Mio. berücksichtigt. Dank der soliden Haushaltsführung in den letzten Jahren kann aber auch ein steigender ausserordentlicher Ertrag budgetiert werden. Für das Jahr 2023 ist ein Betrag von CHF 1.50 Mio. veranschlagt. Dieser resultiert aus einem Rückgriff auf die in der Vergangenheit gebildete Abschreibungsreserve. Dank diesem ausserordentlichen Ertrag kann das Defizit auf der operativen Stufe kompensiert und ein Ertragsüberschuss im vorgängig erwähnten Umfang von CHF 0.02 Mio. ausgewiesen werden. Hohe Investitionen  Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen von insgesamt CHF 20.57 Mio. veranschlagt. Hauptverantwortlich für die ausserordentlich hohen Investitionen sind der Neubau des Sekundarschulhauses Landhaus und der Anschluss an die ARA Au St. Gallen. Für den Neubau des Sekundarschulhauses sind im Voranschlag 2023 CHF 10 Mio. vorgesehen. Für den Anschluss an die ARA Au St. Gallen ist ein Betrag von CHF 6.30 Mio. enthalten. Weitere grössere Investitionsbeträge betreffen diverse Projekte bei den Gemeindestrassen (CHF 1.85 Mio.) und bei der Wasserversorgung (CHF 1.36 Mio. wovon CHF 0.72 Mio. für das Reservoir Hüsleregg). Sodann sind Sanierungsarbeiten im Umfang von CHF 0.25 Mio. für das Schulhaus altes Hörli berücksichtigt. Mehr auf der Homepage Die Details zum Voranschlag 2023 sind in einem umfassenden Aufgaben- und Finanzplan festgehalten. Dieser ist ab Anfang November auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet und liegt auf der Gemeindeverwaltung auf. gk  

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