Mit optimaler Luft zu erfolgreichem Lernen

18.02.2016 | Hans Koller
Besorgter Philipp Kampe, Luft ist bereist schlecht
Besorgter Philipp Kampe, die Luft ist bereits schlecht.

Bildbericht: Hans Koller

Hauswart Kilian Scheuzger beschaffte in diesem Winter CO2 Messgeräte an. Lehrpersonen und Lernende staunen seither, wie oft sie in viel zu schlechter Luft lernen. Mit der Anwendung dieser Messgeräte sind die Lehrenden nun bestrebt regelmässiger zu lüften, damit auch die Luftqualität erfolgreiches Lernen unterstützt.

Grundlage für erfolgreiches Lernen bildet eine angenehme Lernatmosphäre. Zu den vielen Faktoren gehört auch ein gutes Innenraumklima – und dazu gehört, wie banal es auch tönen mag, frische Luft. Gerade im Winter aber wird das Lüften vernachlässigt und ein stark überhöhter CO2-Gehalt beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit und wir ermüden schneller.

Nebst der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit soll nun vermehrt auch der Kohlenstoffdioxid-Gehalt gemessen werden.

Konzentriertes Lernen bei frischer Luft
Konzentriertes Lernen fällt bei genügend frischer Luft leichter.

Schlechte Luft wird nicht wahrgenommen
CO2 ist auch bei höherer Konzentration nicht riechbar. Wenn wir aber in Zimmer eintreten, in denen sich viele Menschen aufhalten, haben wir das Gefühl von abgestandener, verbrauchter Luft. Bleiben wir dann aber in solchen Räumen, adaptieren wir diesen Geruch, das heisst unsere Sinnesorgane passen sich an.

So muss es wohl dem Hörli-Hauswart, Kilian Scheuzger, ergehen, wenn er nach Lektionsende jeweils die Räume übernimmt. Er nimmt die üble Luft wahr, was Lehrpersonen und Schüler schon gar nicht mehr bemerken, weil sie schon längere Zeit in den Räumen sind.

Achtung Grenzwert weit überschritten
Achtung: Der Grenzwert ist weit überschritten.

Mit den Messgeräten zu verbesserter Luftqualität
Gemäss Fachberichten lernen wir in guter Raumluft, wenn der CO2-Gehalt unter 950 ppm liegt. Morgens messen wir Werte unter 500 ppm. Überraschend schnell steigt der CO2-Gehalt aber schon während der ersten Lektion über 1000 ppm, und ohne Lüften erreichen wir nach der ersten Unterrichtseinheit Werte über 1350 ppm, was schon längst als verbrauchte, schlechte Luft gilt.

Ziel ist es nun, dass wir pro Lektion zweimal während 5 Minuten die Fenster und zugleich die Zimmertüre öffnen, um immer Werte unter 950ppm zu erreichen, was noch guter Luftqualität entspricht.

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