Mit Licht und Heiterkeit durch die Adventszeit

27.11.2016 | Erich Gmünder
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Pfarrerin Andrea Anker zündet die erste Adventskerze an.

Bildbericht: Erich Gmünder

Mit Kerzenlicht, heiteren Passagen aus der Bibel und schmelzenden Songs der Enderlin Chicks brachte der ökumenische Adventsgottesdienst zum Thema „Das kann ja noch heiter werden…“ etwas Licht ins trübe Novemberwetter und die Stimmung der Besucherinnen und Besucher.

oek-aventsgottesdienst-2016-99„Die Welt steht Kopf, und Unsicherheit in Ost und West machen uns zu schaffen – wie wenn das Dunkel die Welt gefangen hält“, sagte Diakon Stefan Staub zu Beginn des traditionellen ökum. Gottesdienstes am ersten Adventssonntag in der Kirche Stofel. Doch langsam tauche Licht am Ende des Tunnels auf: Bethlehem. Die Dunkelheit habe keine Macht über unsere Sehnsucht und Hoffnung.

Statt zu klönen über das Dunkel der Welt und die eigenen kleinen Sorgen sei es besser, ein Licht anzuzünden. Denn genau das sei es, was uns fehle, das Licht im Herzen, das Feuer in den Augen, um das Gute und Schöne sehen zu können. Und so zündete Pfarrerin Andrea Anker zum Kirchenlied „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“ die erste Adventskerze an.

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Humor ist ebenfalls eine Gabe, die Schweres leichter macht. Pfarrerin Andrea Anker zitierte verschiedene Passagen, die zeigen, dass die Bibel neben vielen dunklen Stellen sehr wohl eine Quelle für gute Laune, Zufriedenheit und Zuversicht ist.

Die heiterste Geschichte sei die Weihnachtsgeschichte selber. Gott habe sich wohl zusammen mit Ochs und Eselein „tierisch gefreut“, dass sein Sohn in einem Stall und nicht in einem Palast geboren worden sei. Gerade am Heiligabend, so die Überlieferung, werde zwischen Tier und Mensch eine „heilige Nähe“ möglich. Nur der König Herodes habe es gar nicht lustig gefunden: Bis auf den heutigen Tag könne man Diktatoren und Tyrannen aller Art am meisten provozieren, wenn man sich über sie lustig mache.

andrea-anker-oek-aventsgottesdienst-2016-35So sei die Weihnachtsgeschichte voller kleiner und grosser Provokationen, stelle die Moral- und Wertvorstellungen und die realen Machtverhältnisse auf den Kopf und zeige einen humorvollen Gott. An ihm könne man sich ein Vorbild nehmen, um an der Welt nicht zu verzweifeln, sagte Andrea Anker.

oek-aventsgottesdienst-2016-128 oek-aventsgottesdienst-2016-175Die Besucherinnen und Besucher wurden aufgefordert, selber ein Licht in die Welt hinaus zu tragen, symbolisch mit einem Kerzenlicht, das vorne am Altar abgelegt wurde.

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Die Enderlin Chicks waren ein weiteres Highlight des Gottesdienstes.

Mit Liebesliedern auf Englisch und Appenzellisch sowie zwei Gospels, welche vom Kirchenvolk klatschend und singend begleitet wurden, zauberten die beiden singenden Schwestern Lucky (links) und Martina Enderlin aus Bühler einen besonderen Glanz auf den Gottesdienst.

Im Anschluss waren die Besucherinnen und Besucher in das Pfarreizentrum zu einem einfachen Mahl mit einer köstlichen Adventssuppe eingeladen.

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