Katholische Kirchgemeinde ist auf Personalsuche

27.03.2013 | TPoscht online
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Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchgemeinde. Fotos: zVg.

«Nichts ist beständiger als der Wandel»: Alfons Angehrn, Präsident der Kirchenverwaltung sprach in seinem Jahresbericht die zahlreichen personellen Wechsel an.

Man sei auf dem ausgetrockneten Stellenmarkt intensiv auf Personalsuche, um die im vergangenen Jahr verabschiedeten Mitarbeiter/innen Albin Rutz, Monika Oberholzer und Tanja Tribull zu ersetzen, sagte der Präsident. Bereits Anfang Januar konnte Kaplan Karl Wenzinger feierlich als Pfarreibeauftragter in Gais und als mitarbeitender Priester in Teufen-Bühler-Stein eingesetzt werden.

Anonyme Drohbriefe geben zu reden

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Als Antwort auf die im letzten Jahr eingegangenen anonymen Drohbriefe an Stefan Staub sowie an ihn selber forderte Alfons Angehrn alle zur freien Meinungsäusserung auf. Zum Glück gebe es auch immer wieder ermutigende und aufbauende Feedbacks, sagt Stefan Staub. Als Beispiel las er der Versammlung eine positive Rückmeldung vor.

Zu den Finanzen wies der Präsident auf den budgetierten Minderertrag der Steuereinnahmen hin. Aufgrund der letztjährigen Steuerfussreduktion von 0.50 auf 0.45 Einheiten muss mit Fr. 150‘000 Steuerausfall gerechnet werden.

Der Jahresbericht wurde mit einem kräftigen Applaus bestätigt und dem Präsidenten verdankt. Ebenfalls wurde die Jahresrechnung 2012 mit einem Gewinn von 24‘036.—einstimmig gutgeheissen und der Kassierin Vreni Gmünder für ihre immense Arbeit gedankt.

Die Anträge der Kirchenverwaltung für Investitionen und Renovationen wie z. B. für neue Gerätschaften in der Küche Teufen, Einbau von Sicherheitstüren in der Trennwand Saal Teufen, neue Fenster im Saal Bühler, Vorplatz Saal Bühler etc. von insgesamt Fr. 131‘500 wurden alle einstimmig verabschiedet. Der Steuerfuss wurde unverändert bei 0,45 Einheiten belassen.

Zweckverband mit neuen Statuten

Einzig die Genehmigung der Statuten des Zweckverbandes Seelsorge-Einheit Gäbris gab zu Diskussionen Anlass. Der Kreisrat hatte im vergangenen Jahr den Zweckverband gegründet, damit er rechtsgültige Verträge eingehen kann. Die Statuten wurden durch die Delegierten angepasst und lagen nun zur Genehmigung vor.

Die Frage nach der Berechtigung zur Änderung der Statuten wurde aufgeworfen. Nach Statuten ist klar geregelt, dass die Delegiertenversammlung die Kompetenz hat, auf Antrag des Kreisrates oder der Kirchgemeinden die Statuten zu ändern. Nach einer regen Diskussion wurde klar festgehalten, dass durch die Delegierten zuhanden der Kirchgemeindeversammlungen eine Informationspflicht bestehe. In der Folge wurden die Statuten einstimmig angenommen.

Als zweite Delegierte in den Zweckverband wurde Waltraud Schirmer, Teufen, ohne Gegenstimmen gewählt.

Die Gesamterneuerungswahlen in den verschiedenen Räten (Kirchenverwaltungsrat, Geschäftsprüfungskommission, Zentralrat, Kreisrat, Pfarreirat) wurden in globo durchgeführt und alle bisherigen Mitglieder einstimmig bestätigt.

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Die drei Abgänge im Pfarreirat, Ursula Katschnig, Pius Oberholzer, Irene Hasler, konnten durch zwei engagierte Neumitglieder neu besetzt werden: Theres Graf, Teufen und Stephen Braddock, Stein (hier im Bild mit Pfarrer Josef Manser).

Rücktritt von Pfarrer Josef Manser

In der anschließenden Umfrage ergriff Josef Manser, Pfarrer von Speicher und Leiter der Seelsorge-Einheit das Wort. Vor fünf Jahren hat er auf Anfrage des Bistums St. Gallen mit der Aufbauarbeit der Seelsorgeeinheit Gäbris begonnen. Dies erforderte ein grosses Engagement und stellte eine besondere Herausforderung dar, zumal aus verständlichen Gründen nicht von allen Seelsorgenden eine solche Einheit gewünscht wurde. I

In letzter Zeit musste er vermehrt feststellen, dass er an seine Grenzen stößt und seine Kräfte nachlassen. Aus diesen Beweggründen hat Josef Manser beim Bistum per Ende Juli dieses Jahres seine Demission eingereicht. Er wird in Pension gehen, aber für priesterliche Dienste weiterhin zur Verfügung stehen.

Die Pfarrverantwortung für Speicher-Trogen-Wald hat er bereits anfangs Jahr an Rosmarie Wiesli übergeben.

Josef Manser bedankte sich bei allen für die positive Zusammenarbeit und wünscht der Kirche für die Zukunft vermehrt ein Engagement jeder/jedes Einzelnen.

In der offenen Umfrage gab es verschiedene Wortmeldungen. So wurde der Verfasser der anonymen Drohbriefe aufgefordert, sich bei den Betroffenen zu entschuldigen, oder jemand erkundigte sich, warum die Kirche abends nicht mehr  beleuchtet sei.

Präsident Alfons Angehrn bedankte sich für die aktive Diskussion und Unterstützung sowie allen Kolleginnen und Kollegen sowie den festangestellten und 140 freiwillig Mitarbeitenden für ihre engagierte Arbeit. pd.

 

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