Ledi-Rückblick: "Gemeinsam sind wir mehr"

04.10.2013 | TPoscht online
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Dieses Wochenende geht  in Oberegg auf der Ledi die letzte Veranstaltung über die Bühne. Ein aussergewöhnliches Jubiläumsprojekt geht damit zu Ende. Ein Rückblick aus Sicht der Ledi-Bande unter Leitung der Projektverantwortlichen Margrit Bürer.

„Eingefahren ist sie, die Ledi – Die Wanderbühne! Eingefahren in die Gemeinden und Bezirke im Appenzellerland im Sommer 2013, eingefahren auch in die Gedächtnisse der Neugierigen, Vorbeischauenden, Einheimischen, Begierigen, Zugezogenen sowie Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Das Fuder, welches die Ledi mit sich trug, war vollgepackt, ungewohnt, überraschend und oft auch verwunderlich. Das Publikum liess sich auf die kulturelle Vielfalt der beiden Kantone ein, auf ein Neben- und Miteinander von Kunst, Musik, Tanz, Performances, Diskussionen und Unterhaltung, auf gemeinsames Lachen und Schmunzeln, Staunen und Debattieren, Frieren und Wundern, Betrachten und Singen.

Banden bilden und Experimentieren

Die Ledi – Die Wanderbühne fokussierte, neben dem Aufzeigen der Vielfalt der kulturellen Formen im Appenzellerland, auf das Verbünden und Banden bilden, auf in die Zukunft gerichtete Formen von Verbindlichkeit und Solidarität. Beeindruckend, mit welcher Konsequenz und Experimentierlust sich die Sänger, Künstlerinnen, Vereinsmitglieder, Schauspielerinnen, DJs, Handwerker und Musikerinnen auf das Bandenthema eingelassen haben. So sind neue Formationen und Freundschaften entstanden, welche über das Ledi-Projekt hinaus sicht- und erlebbar sein werden.

Ein Treffpunkt

Das Bandenbilden hat auch im Publikum Feuer gefangen. Aus der anfänglichen Zurückhaltung hat sich im Laufe der Tournee eine Dynamik entwickelt. Es hat sich herumgesprochen, dass die Ledi eine gute Sache ist. Besucherinnen und Besucher haben von ihren schönen Erlebnissen und vielen Begegnungen erzählt. Die Ledi wurde fassbarer und attraktiv. Sie wurde zu einem lebendigen und beliebten Treffpunkt. Die Bühne platzte bei vielen Veranstaltungen aus allen Nähten, die Sitzplätze waren begehrt und manchmal bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung „ausverkauft“. Während die einen oben auf der Bühne dem Programm folgten, genossen andere unten an der Bar ihr Bier oder eine Käseschnitte.

Die Wanderbühne hat über die sechs Standorte ihre grosse Wandlungsfähigkeit bewiesen. So stand die Ledi selbstbewusst in Herisau neben dem Regierungsgebäude, dockte ans Zeughaus in Teufen an oder besetzte als eigenständiges Gebilde zentrale Plätze in Appenzell, Urnäsch, Gais und Oberegg. Entstanden sind unter der Bühne, im Schopf, sechs unterschiedliche Wunderkammern in Form von Gruppenausstellungen. Wobei sich der „Setzkasten“ in Gais frech durch den Bühnenboden bis zum Ledidach emporschraubte. Die Bar mit Kiosk passte sich jeweils den ortsspezifischen Gegebenheiten an und wurde immer wieder neu aufgebaut.

Letztlich aber ist das Jubiläum eine vorübergehende Angelegenheit. Zurück bleiben die Erinnerung und die Zukunft. Und die Gewissheit, dass wir mehr sind. In diesem Sinne fordern wir Sie auf: Werden Sie zu Komplizinnen und Komplizen, verbünden Sie sich, denn gemeinsam sind wir mehr.

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