Zuerst werden die OB-Stiere in den Ring geführt. Der jüngste von ihnen ist knapp jährig, der älteste über drei Jahre. Bei ihnen achtet Experte Jakob Frick von «Braunvieh AR» vor allem auf einen kräftigen Körperbau und eine gute Rückenlinie. «Gerade beim ‘Original Braunvieh’ ist es wichtig, dass die Stiere schon jung sehr kräftig und gut auswachsen sind.» Später kommen die «Brown Swiss»-Stiere. Auch bei ihnen ist ein kräftiger Körper natürlich wichtig – genau wie ein trockenes Fundament (die Knie), die Ausgestaltung des Beckens oder ein sauberer Gang. «Da die ‘Brown Swiss’ aber eher eine Milchrasse sind, können sie auch etwas schmaler sein.» Beeindruckend gross und schwer werden aber auch die BS-Stiere. Das beweisen an diesem Samstag «Lambo» (Christian Brunner, Urnäsch) und «Sonic» (Jakob Müller, Stein). Sie sind mit über vier Jahren die ältesten Tiere auf dem Platz. Insbesondere Lambo wird während seiner Präsentation vom Experten gelobt: «Schauen Sie sich dieses Tier an: Einen besseren Gang könnte man sich gar nicht wünschen. Und das bei einem so alten, langen und grossen Stier. Einfach wunderbar.»
Auf die Stiere folgen die Kühe. Auch sie werden von ihren jeweiligen Landwirten in den Ring geführt und dort begutachtet. Heuer nehmen neun Gemeinden am «Herbstcup» teil – wegen eines Zwischenfalls musste sich Schwellbrunn in letzter Minute abmelden. «Unabhängig vom Cup findet zudem die klassische Herbstschau statt», erklärt OK-Präsident Jakob Oertle aus Hundwil. Und auch da gilt: Das letzte Wort haben immer die Experten.
Hinweis: Die offizielle Rangliste wird hier später verfügbar sein.















































