
Das Bildungshaus Fernblick schliesst Ende Dezember definitiv seine Türen. Die Liegenschaft wechselt per 1. Januar offiziell den Eigentümer.
Der offizielle Schlusspunkt wird am Sonntag, 11. Dezember mit einem schlichten Abschiedsfest gesetzt, zu dem auch die Teufner Bevölkerung und insbesondere die Nachbarn eingeladen sind.
Seit 30 Jahren ein Bildungshaus
Das ökumenische Katharina-Werk mit Sitz in Basel war seit 1946 Trägerin des Fernblicks. 1986 wurde es als «Haus der Versöhnung» neu positioniert. Doch in den letzten Jahren sah es sich
wie viele andere ähnlich ausgerichtete Institutionen mit rückläufigen Teilnehmerzahlen konfrontiert. Zusätzlich hatte sich ein hoher Investitionsbedarf aufgestaut – Ausgaben,
die durch den Betrieb nicht mehr gedeckt werden konnten.
Das Katharina-Werk war nicht mehr in der Lage, die stark steigenden Betriebsbeiträge zu finanzieren und zieht sich nun zurück. Dieses Jahr wurde der Fernblick noch in einem reduzierten Betrieb weitergeführt und erlebte nochmals eine gute Auslastung, wie Theres Bleisch, die ehemalige Leiterin des Fernblicks sagt.
Was mit dem leer stehenden Haus passiert, ist zurzeit noch nicht bekannt. Die Trägerstiftung des Katharina-Werks hat das Haus an eine private Eigentümerschaft verkauft. EG
