Etwas Leben für die «Blume»

25.11.2020 | Timo Züst
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Nadia Ambühl verkauft ab Sonntag in der «Blume» Kinderkleider und – Schuhe sowie Spielsachen und Accessoires. Foto: tiz Seit der Schliessung im Frühjahr 2019 ist es in der «Blume» ruhig geworden. Nun soll ein Pop-up-Store wieder etwas Leben in die historische Liegenschaft bringen. Nadia Ambühl eröffnet am 29. November für zwei bis drei Monate ein Outlet für Kinderwaren.  «Für mich ist das ein riesiges Glück», sagt Nadia Ambühl. Sie wohnt in Arbon und hat bis vor drei Jahren in St. Gallen den Laden «Ponpon» (davor «Tiger-Fink») geführt. Im Angebot hatte sie alles, was das Kinderherz begehrt: Kleider, Spielwaren, Plüschtiere, Accessoires. «Bei 10 Jahren Laden-Betrieb häuft sich einiges an Lagerbestand an. Bis jetzt hat mir aber immer der richtige Ort für den Verkauf gefehlt.» Durch eine gemeinsame Freundin erfuhr sie von der «Blume» und kam mit Mitbesitzerin Jeannette Eisenhut in Kontakt. Man wurde sich rasch einig: «Sie war völlig unkompliziert und sehr grosszügig.» Teufen bzw. die «Blume» ist aus Sicht von Nadia Ambühl der optimale Standort für ihren Pop-up- Store. Schon in St. Gallen habe sie viele Kunden aus Teufen gehabt – und die zentrale Lage und die Nähe zum Bahnhof sind «einfach perfekt ». Startschuss war am 1. Advent. Danach soll der Laden in den ersten beiden Räumen im Parterre (ehemaliges Stübli) jeweils von Donnerstag bis Samstag (10 bis 17 Uhr) geöffnet sein.

Wie weiter mit der «Blume»?

Seit dem Weggang des Wirtepaars Jacob van Seijen und Anne Hurmerinta im Frühjahr 2019 steht die «Blume» leer. Besitzerin Jeanette Eisenhut hatte das Restaurant anfangs wieder zur Pacht ausgeschrieben – gefunden hat sie aber bisher niemanden. Das hat mehrere Gründe: «Die ‘Blume’ hat für Wirte ohnehin eine kritische Grösse. Ausserdem besteht wegen des geplanten Kreiselbaus viel Ungewissheit. Eine solche Baustelle direkt vor dem Haus ist nicht gerade geschäftsfördernd.» Die Verhandlungen zwischen den Einsprechenden und der Gemeinde bzw. der Projektoberleitung laufen nach wie vor. Man sei aber nahe an einer Einigung. Heuer kam dann natürlich noch die Corona-Pandemie hinzu, die eine gastronomische Nutzung des Gebäudes für den Moment sowieso verunmöglicht hatte. Egal in welcher Form. Denn aus Sicht von Jeanette Eisenhut ist ein fixer Pächter nicht zwingend: «Ich habe diverse Modelle im Kopf. Zum Beispiel eine temporäre Nutzung oder die Vermietung als Event-Raum. Damit will ich nächstes Jahr definitiv starten, wenn alles gut geht.» Und für Pop-up-Ideen wie die von Nadia Ambühl sei sie sowieso immer zu haben. «Auf jeden Fall – ungeniert melden!»
Angeboten werden Kinderkleider und -schuhe – auch für die kalte Jahreszeit –, Spielwaren und Accessoires. «Es ist eine Auswahl durchs Band von allem, was ich damals in St. Gallen in den Regalen hatte.» Aber: Nachschub gibt es keinen. Es gilt: Was weg ist, ist weg. Je nach dem, wie gut der Verkauf anläuft, wird der Laden nur zwei oder drei Monate geöffnet sein. «Ich hoffe natürlich auf ein gutes Vorweihnachtsgeschäft», sagt Nadia Ambühl. tiz
Der Flyer zum Pop-up-Store.

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