Die Teufner Jodler glänzten einmal mehr als Verwandlungskünstler

19.03.2017 | Erich Gmünder
jodlerclub unterhaltungs abend 2017 (41)
Der Lindensaal inklusive Empore war übervoll, nur dank Klappstühlen fanden alle Platz.

Bildbericht: Erich Gmünder

Wenn der Jodlerclub ruft, dann kommen die Fans aus nah und fern und der Lindensaal ist proppenvoll. Das war auch diesmal der Fall, als die Teufner Jodler am Samstagabend, 18. März zu der ersten von vier Unterhaltungen einluden.

 

Und wer kam, kam nicht nur in den Genuss eines hochstehenden Konzertes mit traditioneller Kost. Im zweiten Teil entpuppten sich die wackeren Mannen einmal mehr als Verwandlungskünstler, welche die Lachmuskeln des Publikums arg strapazierten.

Ganz traditionell präsentierte sich der Jodlerclub zu Beginn, mit Schelleschötte, Zäuerli und Jodelliedern.

Eine Premiere erlebten die Besucher mit der Uraufführung des neuen Jodelliedes „Jodler vo Tüüfe“, das der Dirigent Hansueli Hersche (2. v.l.) seinen Mannen auf den Leib respektive die Stimmen geschrieben hatte.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der beiden Solisten Ruedi Preisig jun. und Ueli Koller, an der Handorgel begleitet von Roman Hersche, Sohn des Dirigenten.

Wie gewohnt gewann auch der Präsident Hanspeter Inauen mit seinem Innerrhoder Schalk die Herzen des Publikums im Nu. Er durfte im vollen Lindensaal unter den rund 350 Besucherinnen und Besuchern auch zahlreiche Delegationen von befreundeten Vereinen und Chören aus nah und fern willkommen heissen.

Nur aufgrund der fortgeschrittenen Stunde blieb es am Schluss bei einer einzigen Zugabe – das begeisterte Publikum spornte mit seinem oft frenetischen Applaus die Mannen an.

„Fort mit Schade“

Der Titel des zweiten Teils entpuppte sich als Abrechnung mit der Wegwerfmentalität der Teufner Bevölkerung. Die Abfallentsorgung in Teufen ist in mafiöse Hände geraten, welche das einheimische Recyclingunternehmen mit einem billigen Trick ausschaltet. Leo Koller, der Bruder des früheren Dirigenten Emil Koller, zog als Autor und Regisseur wieder alle Register, um die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren.

Die Jodler verwandelten sich mal in Bauamtsmitarbeiter, Pfadfinder oder gar Panzerknacker und trieben mit slapstickartigen Szenen und viel Situationskomik den Schabernack auf die Spitze. Und dazu immer mit dem passenden Lied garniert, wie „Adelheid, schenk mir einen Gartenzwerg“, „Bim Schwanewirt“ oder „Tango korrupti“.

Unschwer zu erkennen, wer hinter der mafiösen Abfallentsorgung steckt: Die drei Säntisjodler Ueli Koller, Edi Tanner und Ivo Koller.

Mit frenetischem Applaus wurde am Schluss nochmals eine Zugabe gefordert.

Besonders geehrt wurde Dirigent Hansueli Hersche.

Während der Pausen und am Schluss der Aufführung wurden die Besucher von der Festwirtschaft verwöhnt und ein reichhaltiges Kuchenbuffet verlockte zu Naschereien.

Im Anschluss lud das Echo vom Schwendetal zu Tanz und Unterhaltung ein.

Weitere Aufführungen: Heute Sonntag, 19. März um 1330 Uhr, sowie am Freitag, 24. und Samstag, 25. März je um 19.45 Uhr. Lindensaal. Programm und Reservationen hier:

Weitere Bilder in der GALERIE

 

 

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