Das Kleintiergehege beim Haus Unteres Gremm bleibt stehen – und mit ihm bleiben auch seine Bewohner, die Zwergziegen und die Hühner. Die Streitsache konnte auf friedlichem Weg beigelegt werden.
In der letzten Tüüfner Poscht war zu lesen, dass sich Anstösser durch den Betrieb belästigt fühlten und Einsprache erhoben. Wie Kaspar Püntener vom Hochbauamt der Gemeinde mitteilt, konnte nun nach Verhandlungen mit den beiden einsprechenden Parteien eine Vereinbarung abgeschlossen werden, worauf die Einsprachen zurückgezogen wurden.
«Wenn sich alle Parteien an die Abmachungen halten, steht einem Weiterbestand des Kleintierparks im HUG nichts im Wege», sagt dazu Kaspar Püntener. Die Baubewilligungsinstanz kann nun das Baugesuch abschliessend behandeln und bewilligen.
Dieses musste allerdings von der Gemeinde nachträglich noch eingereicht werden. Es war bei der Erstellung des Ziegengeheges vergessen gegangen.
Der Güggel musste dran glauben
Aufatmen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alters- und Pflegeheims Haus Unteres Gremm und der Alters-WG 60 plus. Sie hatten Angst, dass die herzigen Geisslein verbannt werden sollten und ihr Alltag damit ärmer geworden wäre.
Ein Wermutstropfen bleibt: Der Güggel musste dem Rechtsstreit geopfert werden. Sein frühmorgendliches Kikeriki war ebenfalls Teil der Klage. Als Entgegenkommen an die einsprechenden Parteien war Heimleiter Paul U. Egger bereit, ihn töten zu lassen.
Vorübergehend reduziert wurde die Zahl der Zwergziegen. Drei der sieben Geisslein haben ein neues Plätzli im Altersheim Haus Vorderdorf in Trogen gefunden. Somit hat es wieder Platz für Nachwuchs, welcher für alle Besucher ein zusätzlicher Anziehungspunkt sein wird. EG
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Haben die sieben Geisslein bald fertig gemeckert?
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Erich Gmünder | 2. 07. 2013 | Gemeinde,Institutionen, News | 7 Kommentare