Das schlechte Wetter drückte auf die Besucherzahlen, aber nicht auf die Laune

02.09.2018 | Erich Gmünder
Gassefescht 2018 2_ teil (286)
Die Kinder genossen das Fest und steckten damit sogar die Grossen an.

 Bildbericht: Erich Gmünder  

Die 4. Auflage des Tüüfner Gassefeschts ist Geschichte. Wie im Vorjahr litten die Besucherzahlen erneut unter schlechten Wetterbedingungen: Anhaltende Niederschläge bei Temperaturen um 11 Grad, die erst gegen Mitte des Nachmittagsprogramms nachliessen und entsprechend auf den Publikumsbesuch drückten. Guten Besuch melden die Organisatoren vom Abendprogramm im Zeughaus mit rund 300 Gästen.

Verregneter Start bei der Engelbühne.
Erstmals bespielt wurde diesmal der Parkplatz hinter dem alten Spar, neben der Engelgasse, statt wie bei den früheren Auflagen hinter der Migros. Dadurch wurden die Wege kürzer. Der zeitversetzte Beginn im Viertelstundentakt und die Nähe der drei Schauplätze ermöglichten es, zwischen den Plätzen zu rotieren und damit möglichst viele Auftritte zu geniessen.Programmchef Lukas Würmli zieht am frühen Abend eine vorsichtig-positive Bilanz, obwohl er mit  seinen optimistischen Wetterprognosen ziemlich danebenlag. Dass die ersten Konzerte bei den extremen Bedingungen noch wenig Publikum anlockten, sei auch von den Musikern verstanden worden, und niemand habe sich beklagt. Indes hätten sich soviele Bands beworben, dass das OK sogar die Qual der Wahl hatte. Das Wetter  führte zu leichten Verschiebungen im Programm. „Aber alles in allem sind wir zufrieden, es hat alles funktioniert.“ Die Mini Big Band der Musikschule MSAM mit Christian Käufeler eröffnete die Dorfbühne.Das Programm war mit 18 Bands und 9 Stunden vollem Musikprogramm am Nachmittag sowie den drei Konzerten am Abend ambitiös und bot Fans jeder Stilrichtung Musik ihren Geschmacks.
Roland Bieri führte mit jugendlichem Elan durch das Programm auf der Hechtbühne.
Besonders stolz sind die Veranstalter, dass diesmal ausschliesslich Bands mit ihren eigenen Kompositionen auftraten und am Gassefescht zum Teil erste Erfahrungen mit grösserem Publikum sammeln konnten. Dies war denn auch der einzige Lohn, neben Gratisverpflegung und Getränken und einem Anteil am Obolus im Bärenkässeli, die bei jeder Bühne aufgestellt waren. So beispielsweise die Teufner Musicaldarstellerin Kim Lemmenmeier, die mit AVA auf der Hechtbühne viel Publikum anzog. Kim Lemmenmeier mit AVA auf der Hechtbühne. Video: Roland Bieri Kim, die zurzeit im Musical Kiss me Kate in der Oper Graz engagiert ist, hat mit ihrer erst vor einem Monat gegründeten Band AVA viel vor und möchte die neue Sparte als zweites Standbein etablieren, wie sie der Tüüfner Poscht verriet. Einen Erfolg landete auch die Riethüslerin Bianca von Schulthess mit ihren Songs, die sie selber am E-Piano begleitete. Dies, weil ihre beiden Begleiter von Pocket Island, beide aus Teufen, anderweitig engagiert waren. Bianca brachte mit ihren gefühlvollen Liedern auf der Dorfbühne Jung und Alt zum Träumen, Wippen, Tanzen und Fingerschnippen und wurde frenetisch zu Zugaben herausgefordert. Jeffrey’s Choice auf der Hechtbühne konnten nochmals viel Publikum anlocken. Partystimmung im Zeughaus mit Lichtshow und den Gruppen JAR, Afternoon-Daydreams und The Pile Bucks. Für das OK ist bereits klar, dass das nächste Gassefescht 2019 stattfinden wird. Provisorischer Termin für das 5. Gassefescht ist der 7. September.

Alle Bilder GASSEFESCHT 2018 in der GALERIE

     

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