Im Anschluss an das Glockengeläut und die Schweigeminute gibt es in beiden Kirchen eine von Gebeten gerahmte Zeit der Stille. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit, Kerzen anzuzünden und im persönlichen Gedenken an die Opfer der Katastrophe innezuhalten. Zudem liegt ein Kondolenzbuch auf, in das Gedanken, Gebete und Zeichen der Anteilnahme eingetragen werden können. Dieses Buch wird anschliessend in elektronischer Form an die betroffene Gemeinde in Crans-Montana weitergeleitet. In der reformierten Kirche steht die Pfarrerin bei Bedarf für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung – auch in der katholischen Kirche werden Seelsorgerinnen und Seelsorger anwesend sein.
Dieses Ereignis führt uns schmerzlich vor Augen, wie fragil das Leben ist. Wie aus unbeschwertem Glück von einem Moment auf den anderen ein Abriss entstehen kann. Es erinnert daran, dass der Sinn des Lebens nicht ausschliesslich in dieser Welt aufgeht.
Die Gemeinde wird zudem die Fahnen zum Gedenken an die Brand-Katastrophe auf Halbmast stellen.