

In der Nacht auf den 1. Juni versuchten sich Unbekannte zur «SiRu – Apotheke» im Dorf Zutritt zu verschaffen. Sie konnten das Sicherheitsglas allerdings nicht bezwingen. Geschäftsführer Rudolf Schittenhelm fragt sich, worauf die Täter aus waren.
Rudolf Schittenhelm staunte nicht schlecht, als er am 1. Juni sein Schaufenster betrachtete. Es weist deutliche Spuren eines nächtlichen Angriffs auf. Unbekannte hatten versucht, die grosse Glasscheibe aufzuschlagen – vermutlich mit einer Axt oder einem Vorschlaghammer. «Glücklicherweise hatte die Kantonalbank damals Sicherheitsglas verbaut. Das hielt den Schlägen stand», sagt der Geschäftsführer. Ganz unbescholten kam die «SiRu – Apotheke» aber doch nicht davon. Denn auf der Innenseite des Sicherheitsglases war eine zweite Scheibe angebracht – aus herkömmlichem Glas. «Sie ist natürlich in die Brüche gegangen und der ganze Raum war voller Scherben.» Schon bald war die Polizei vor Ort und stellte Spuren sicher. Bis jetzt hat Rudolf Schittenhelm noch nichts über mögliche Verdächtige gehört. Er weiss nur: Der Einbruchversuch geschah in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni, vermutlich irgendwann nach 4 Uhr. «Erstaunlich ist auch, dass niemand etwas gehört hat.»
Aber warum überhaupt in eine Apotheke einbrechen? «Das frage ich mich auch. Viel Bargeld hätten sie hier nicht gefunden. Und auch keine grosse Mengen an verschreibungspflichtigen Medikamenten.» Rudolf Schittenhelm kann nur vermuten, dass die Täter auf der Suche nach Betäubungsmitteln (z.B. Methadon) oder Zutaten für eine «Eigenkreation» waren. «Vermutlich wären sie aber enttäuscht worden. Das Meisten bestellen wir jeweils. An Lager haben wir nur noch sehr wenig.» tiz
Hinweis: Falls Sie etwas gesehen oder gehört haben, können Sie sich gerne an die Kantonspolizei wenden – Hinweise sind willkommen.