2. Sekler machen sich „Fit for the Job“

17.09.2017 | Hans Koller
Sonderwoche Berufswahl Sek 2017 (3)
Der ganze Jahrgang an der OBA.

Bildbericht: Hans Koller

Im 2. Sekundarschuljahr nimmt der Prozess der Berufswahl grossen Stellenwert ein. Ob die Prüfungsvorbereitungen für eine weiterführende Schule oder das Eintauchen in die Vielfalt der Berufswelt: Für die Lernenden gilt es erstmals in ihrer schulischen Laufbahn selber Entscheidungen zu treffen. Mit der Berufswahlwoche sollen die Grundlagen für eine motivierte Auseinandersetzung mit der weiteren Zukunft nach der obligatorischen Schulzeit gelegt werden.
OBA, Die OLMA der Berufswelt

Vorgängig zu dieser Sonderwoche besuchten alle 3 Klassen die OBA.

Diese Präsentation von vielen Lehrberufen und Schulen hat sich als Orientierungshilfe etabliert. Viele mögliche Lehrbetriebe und Berufsverbände versuchen möglichst praxisnah Einblick Einblicke in ihre Arbeitsabläufe zu ermöglichen.

Auf grosses Echo stiessen auch die Informationsveranstaltungen zum Bewerbungsverfahren. Mit Informationen und praktischen Rollenspielen wurde den Schülern aufgezeigt, was heute verlangt wird und wie sie sich optimal präsentieren. Dabei wurde auch auf Details eingegangen, wie „Muss ich wirklich ohne Kaugummi zum Vorstellungsgespräch?“

Berufsinformationszentrum (BIZ); unsere professionellen Partner

Berufsberaterin Esther Fritsche im Gespräch mit Marcel Friederich.

Einleitend in die  Sonderwoche  bekamen alle drei Klassen die Möglichkeit, sich in Herisau von der Berufsberaterin Esther Fritsche über die zentralen Punkte der Berufswahl zu informieren. Begriffe wie Berufsfeld, Eignungstests oder Berufswahlfahrplan sollten nun keine Fremdwörter mehr sein.

Weiter wurden die vielseitigen Angebote für Schülerinnen und an Elternabenden aufgezeigt. Beispielsweise kommt Frau Fritsche  monatlich zu uns in die Schule, wo Interessierte direkt zu anstehenden Probleme Rat holen können.
Berufe in der Praxis erleben

An zwei Tagen erhielten die Schüler die Möglichkeit, je nach Interesse Einblick in verschiedene Berufe vor Ort zu nehmen.

Bei Wagner führt ein Lehrling in die Berufe ein.

Technische Grundberufe in der Metall-und Kunststoffverarbeitung brachte Wagner Waldstatt näher – eindrücklich, wie die 4. Industrielle Revolution auch in unserer Nähe Einzug hält.

René Klaus, Wagner Waldstatt zeigt, worauf es ankommt.

Bei Wagner übernehmen immer häufiger Roboter die Fertigung, was auch ständige Anpassungen im Beruf und in den Ausbildungen mit sich bringt.

Einführung in die Welt von Metrohm, da staunt auch Sekundarlehrer Tobias Buob.

Metrohm Herisau zeigte eindrücklich auf, was Präzision in den unterschiedlichen Berufen bedeutet. Nur mit höchster Qualität können ihre Messgeräte auf dem Weltmarkt bestehen, dementsprechend fundiert sind auch die Grundausbildungen, welche Metrohm anbietet.

Erleben am Mikroskop im Technorama.

In der Klinik Stephanshorn erhielten Mädchen Einblick in die verschiedensten Wege der Ausbildungen im Pflegebereich. Schwierig kann die Abwägung sein, für welchen Weg man sich entscheiden will: für die praktische Ausbildung oder den Weg über die Fachmittelschule.

Faszination Technorama

Weiter galt das Interesse der Physik und Technik.

Physik live, da bleiben den Girls die Haare stehen.

Im Technorama in Winterthur bot sich die Möglichkeit, dies an praktischen Versuchen zu erleben, selbst anzupacken und in die technische Faszination einzutauchen. Wenn dabei das Interesse für technische Berufe geweckt werden konnte, würde dies die Ausbildner in Winterthur freuen, denn motivierte Techniker sind gesucht.

Jan Buff und Tristan Tempone wagen sich an Chemieversuche.

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben gehören heute oft schon zum Zugang für Schnupperlehren, so wird dies zu Beginn der 2. Klasse geübt, damit die Schüler dies rasch auf ihren elektronischen Geräten abrufen und senden können.

Fit in  die Berufswahl

Der ganze Berufsfindungsprozess verlangt Ausdauer und Durchhaltevermögen. Diese Kompetenzen trainierten die Schüler an verschiedenen Wänden in der Kletterhalle Winkeln. Zudem ist Vertrauen in den Partner eine unerlässliche Voraussetzung um sicher die Wände hoch zu kommen, auch hier eine  Parallele zur aktuellen Berufswelt, wo Teamfähigkeit eine immer wichtigere Komponente darstellt um erfolgreich bestehen zu können.

 

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