Über das Vertrauen und die Kunst, gut zu leben ....

27.05.2018 | TPoscht online
Jahrmarkt Gottesdienst 2018 (287)
Aline Auer / Fotos: Erich Gmünder

Im vollbesetzten Zeughaussaal staunten nicht nur die Jüngsten, sondern alle Altersklassen liessen sich von den Weltklasseleistungen des Trio „Scacciapensieri“, bestehend aus den Eltern Matter und ihrer Tochter, in den Bann ziehen.

Als jüngstes Trio-Mitglied eröffnete die Tochter den Gottesdienst mit akrobatischen Jonglier- und Seilspringdarbietungen, alle auf einem Ball stehend ausgeführt.

Noch erstaunlicher dann, wie sich ihre Mama elegant in ein enges Fass zurückzog, ähnlich einem mehrfach faltbaren Regenschirm, und wie elegant sie sich auch selbst wieder daraus befreite. Zuvor erstaunte sie mit unglaublichen Zaubertricks.

Und schliesslich der absolute Höhepunkt, nämlich die akrobatischen Leistungen der Eltern, die den Zuschauer einfach nur gebannt und mit offenstehendem Mund und Augen hinschauen liessen.

Was so viel Körperbeherrschung, Gelenkigkeit und Kraft erfordert wie die dargebotene Akrobatik und so schwebend leicht daherkommt, ist nur möglich mit absolutem Vertrauen – Vertrauen in die Verlässlichkeit des Partners!

Vertrauen

Dass Vertrauen ein Balanceakt ist, zeigte auch die Darbietungen der Viertklässler, die sie zusammen mit den Katechetinnen Roberta de Luca und Stefania Fenner erarbeitet hatten.

Nach einigen von den Kindern selbst verfassten und vorgetragenen Gebeten „zur Kunst, gut zu leben“, die in ihrer jugendlichen Tiefsinnigkeit sehr zu berühren vermochten, betrat ein Schüler als imaginärer Seiltanzkünstler das am Boden liegende Seil.

Nach einer ersten erfolgreichen Überquerung des Seils forderte er seine Mitschüler auf, sich von ihm in einer Karrette sitzend darüber fahren zu lassen. Ganz spontan meldete sich ein Mutiger. Dieser erntete am Ende des „Seiltanzes à deux“ viel Lob für seinen Mut, den er mit der Bemerkung entgegennahm: „Es ist mein Vater, der mich glücklich übers Seil gebracht hat!“

Wechselspiel zwischen Verena Hubmann und Stefan Staub

Ping-Pong-artig oder vielleicht gar schon in Vorfreude auf die vor der Türe stehende Fussball-WM spielten sich Verena Hubmann und Stefan Staub im Predigtteil in Rede und Gegenrede den Ball zu und tauschten so ihre Gedanken aus. Gedanken, die sich um Vertrauen in den Mitmenschen, Vertrauen in Gott und in die Liebe zu ihm oder zu den Mitmenschen bewegten, sich aber auch um Begriffe wie Kontrolle und Utopie drehten.

Tröstlich zu erfahren, dass das Vertrauen und die „Kunst des Lebens“ für alle gelegentlich mit Verletzung und schliesslich halt auch mit Mittelmass verbunden ist. Wer im Vertrauen darauf, dass er so geliebt wird, wie er ist, durchs Leben zu gehen mag, hat wohl schon viel von der „Kunst, gut zu leben“ verstanden.

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