Neuzuzüger interessieren sich für ihr Dorf

12.09.2015 | Erich Gmünder
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Der obligate Rundgang durch die historischen Dorfteile. Fotos: Erich Gmünder

Jedes Jahr im Herbst lädt die Gemeinde die neu zugezogenen Bewohnerinnen und Bewohner zu einem offiziellen Anlass ein. Eine Ansprache vom Gemeindepräsidenten, ein Rundgang durchs Dorf und anschliessend ein Apéro im Kirchgemeindehaus Hörli standen auf dem Programm.

In den letzten Jahren liess sich die Gemeinde jeweils etwas Besonderes einfallen: Eine Besichtigung des Depots von Feuerwehr und Rettung mit Ausflug auf der Drehleiter, ein Rundgang durch das neueröffnete Zeughaus. Diesmal setzte man wieder auf das Bewährte:

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In zwei Gruppen aufgeteilt wurden die neuen Teufner von Fredi Kern, alt Lehrer und Thomas Fuchs, Historiker und Leiter der ortsgeschichtlichen Sammlung der Gemeinde zu den noch erhaltenen Sehenswürdigkeiten geführt.

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Fredi Kern erinnerte daran, dass der Dorfplatz seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr seiner eigentlichen Funktion dient, sondern eine Verkehrsschneise ist. Bahn und Auto durchschnitten das Dorf. Wenigstens bestehe Hoffnung, dass das neue Tram dereinst weniger Lärm mache.

Schon vor 35 Jahren habe eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe, der er selber angehörte, keine Lösung gefunden.

Nun sei wieder eine Arbeitsgruppe am Werk und man dürfe gespannt sein, was für eine Lösung präsentiert werde. „Jetzt ist es einfach ein Schlauch“, sagte Kern leicht sarkastisch.

Grosse Vorhaben für die Zukunft

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Die Durchmesserlinie, welche solches möglich machen soll, war auch Thema im einleitenden Referat von Gemeindepräsident Walter Grob. Sobald diese realisiert ist – je nach Bauzeitverzögerung rechne man mit Anfang 2018 oder 2019 – könnte die Ortsdurchfahrt von Teufen in Angriff genommen werden. Wichtig sei es, die Bevölkerung und insbesondere das Gewerbe in die Dorfgestaltung einzubinden, denn „ohne Gewerbe ist ein Dorf tot.“

Kurz ging Walter Grob auch auf das andere grosse Zukunftsprojekt, die Projektierung des neuen Sekundarschulhauses im Landhaus-Areal ein, und empfahl, sich aktiv an der Abstimmung vom 18. Oktober zu beteiligen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass Sie sich hier wohl fühlen“, sagte Grob, und erinnerte an die schöne Wohnlage, die gute Infrastruktur der Gemeinde mit Schul- und Sportanlagen sowie Verkehrsverbindungen und über 60 Vereinen sowie den drei Ortsparteien FDP, SVP und SP und den beiden Einwohnervereinen Niederteufen und Tobel.

Am abschliessenden Umtrunk im Hörli lernten die neuen Teufner sich gegenseitig kennen und suchten den Kontakt zu den Gemeinde- und Vereinsvertretern.

Erich Gmünder

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